Gefängnis

München (ots)Nach umfangreichen Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung München im Auftrag der Staatsanwaltschaft Traunstein gegen Schlepper und Drogenhändler fielen am 21. und 28. Januar 2021 am Landgericht Traunstein die Urteile für die sechs angeklagten Syrer im Alter zwischen 24 und 40 Jahren.

Hintergrund des Gerichtsprozesses waren Ermittlungen zu zahlreichen Schleusungsfällen im Zeitraum 2017 bis 2018, von denen nach Überzeugung der sechsten Strafkammer in Traunstein letztlich elf ohne jeden Zweifel durch fünf der sechs Angeklagten begangen wurden. In allen Fällen handelten die Täter mit dem Ziel, fortgesetzt nicht nur unerhebliche Einkünfte zu erzielen. In acht Fällen konnte sogar bewiesen werden, dass sie als Mitglieder einer Schleuserbande agierten. Dafür sind die Geschleusten, bei denen es sich um Migranten überwiegend syrischer Herkunft handelte, in Griechenland mit gefälschten Personaldokumenten oder missbräuchlich verwendeten Ausweisen dritter Personen ausgestattet und anschließend per Flugzeug in weitere europäische Länder gebracht worden. In einigen Fällen erfolgte zudem die Weiterschleusung per Auto in die Zielländer Deutschland, die Niederlande, Dänemark und Schweden.

Überwiegend syrische Migranten sind mit gefälschten Dokumenten bzw. mit Reisepässen fremder Personen ausgestattet und geschleust worden. Das Foto kann zu redaktionellen Zwecken verwendet werden; Quelle: Bundespolizei.

Darüber hinaus sahen es die Richterinnen als erwiesen an, dass vier der sechs Angeklagten in einem Fall die Einfuhr einer nicht geringen Mengen Kokain aus Südamerika nach Deutschland organisiert hatten. Dabei besonders pikant:   Als Drogenschmugglerin akquirierten die Täter eine in Deutschland lebende Familienmutter, die die Drogen in ihrem Körper versteckt nach Deutschland schmuggelte und dadurch einer gravierenden Lebensgefahr ausgesetzt wurde.

Im Rahmen des international koordinierten Ermittlungsverfahrens ordnete die Abteilung für die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität der Staatsanwaltschaft Traunstein „Traunsteiner Modell“ die Durchführung komplexer verdeckter Maßnahmen an. Diese wurden durch Ermittler der speziell auf die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität im Bereich von Schleusungsdelikten ausgerichteten und dafür ausgestatteten Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung München umgesetzt. Der Einsatz führte letztlich zur Festnahme der sechs Angeklagten in Deutschland, Italien, Dänemark und Curacao.

Im Ergebnis der Hauptverhandlung entschied das Landgericht Traunstein, dass die Schleuser und Drogenhändler insgesamt in acht Fällen des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern, in drei Fällen des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern sowie in einem Fall des bandenmäßigen Einführens nicht geringer Mengen Betäubungsmittel schuldig seien und verhängte dafür je nach Tatbeteiligung Freiheitsstrafen zwischen neun und zwei Jahren. Drei Urteile sind bereits rechtskräftig, drei Angeklagte legten Revision ein.

Newsletteranmeldung

Werbung

Eva Herman

Die Wahrheit und ihr Preis

Eva Herman

Wie viel Meinungsfreiheit und Toleranz gegenüber Andersdenkenden gibt es in den deutschen Medien?

Eva Herman, beliebte Moderatorin und langjährige Nachrichtensprecherin der Tagesschau, vertritt öffentlich eine politisch unkorrekte Familienpolitik. Ihre Betrachtungsweise stimmt mit dem klassischen Feminismus nicht überein. Im Gegenteil: An vielen Stellen übt sie scharfe und fundierte Kritik an der feministischen Ideologie. Damit bricht sie ein Tabu und bringt die linksfeministische Szene gegen sich auf. Eva Herman soll aus der Tagesschau entfernt werden. Chef-Feministin Alice Schwarzer startet eine Denunziationskampagne gegen sie, die in den politisch korrekten Medien und bei Eva Hermans Arbeitgeber, dem NDR, ihre Wirkung nicht verfehlt. Es kommt zum Aufstand der Gutmenschen und zu einer regelrechten öffentlichen Hexenjagd gegen Eva Herman, bei der sie mit ungerechtfertigten Nazi-Vorwürfen konfrontiert wird. Eva Herman verliert daraufhin ihren Job als Nachrichtensprecherin der Tagesschau.

In der inzwischen schon beinahe legendären Johannes-B.-Kerner-Sendung kommt es vor laufenden Kameras und unter den Augen eines Millionenpublikums zu einer Art »Inquisitionstribunal« gegen Eva Herman, das mit ihrem »Hinauswurf« durch Kerner endet – und erneut ein vernichtendes Medienecho findet. Ihr berufliches Leben ist zerstört, als Mensch wird sie zur »Persona non grata«.

In diesem Buch gibt Eva Herman tiefe und sehr persönliche Einblicke in die schwerste Zeit ihres Lebens. Sie spricht offen über ihre Gefühle. Sie schildert die enttäuschenden und intoleranten Reaktionen sogenannter Freunde und Kollegen, und sie zeigt die rücksichtslosen Mechanismen einer fast unmenschlichen Medienwelt auf, die Züge einer Meinungsdiktatur offenbaren. Ein ungeahntes Maß an mangelnder journalistischer Sorgfalt, vor allem bei den sogenannten Leitmedien, lässt den Leser nicht unberührt. Eva Herman gewährt hier einen erhellenden Blick hinter die Kulissen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und der deutschen Medienwelt. Wie war das damals wirklich in der berühmten Kerner-Sendung? Was dachte Eva Herman während der Sendung? Wie erlebte sie Johannes B. Kerner, Senta Berger, Margarethe Schreinemakers und Mario Barth? Wie empfand sie den Aufstand der »Gerechten«, als sie etwas Unerhörtes tat: Sie vertrat ihre Meinung! Welches Medium verbreitete welche Unwahrheiten und wie wurde bewusst manipuliert? Wie kam es zu dieser rasanten Hexenjagd und was darf man in Deutschland heute eigentlich noch gefahrlos sagen?

Versandkostenfrei bei Kopp bestellen. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert