Körperverletzung

Hannover (ots)Hannover. Unglaubliche Szenen spielten sich gestern Nachmittag, gegen 14:00 Uhr, im Hauptbahnhof Hannover ab.

Eine Streife der Bundespolizei Hannover wurde im Hauptbahnhof auf einen Mann (26) aufmerksam, der in einer Gruppe (zwei Männer, drei Frauen) stehend keine Mund-Nasen-Bedeckung trug. Als sie den Mann aus Syrien ansprachen, reagierte dieser umgehend aggressiv und beleidigte die Beamten aufs Übelste. Als die Bundespolizisten den Mann kontrollieren wollten, schlug der Mann die Hand eines Beamten weg und weigerte sich, sich auszuweisen. Die Streife entschied, den Mann mit auf die Wache zu nehmen.

Doch dann eskalierte die Situation. Der zweite Mann (21) aus der Gruppe mischte sich plötzlich ein. Er war mit der Kontrollsituation nicht einverstanden und versuchte die Bundespolizisten daran zu hindern, den Mann abzuführen. Der 21-jährige erhielt einen Platzverweis. Diesem kam er aber nicht nach. Stattdessen drängte er die Beamten immer wieder ab und versuchte den 26-Jährigen zu befreien. Er riss an den Armen der Beamten, um die Griffe zu lösen. Die beiden aggressiven Männer leisteten erheblichen Widerstand, so dass sie zu Boden gebracht und fixiert werden mussten.

Das rief nun die drei Frauen (18, 25,50) auf den Plan. Diese beschimpften die Bundespolizisten massiv und versuchten, die beiden Männer zu befreien. Sie zogen an den Uniformen und schlugen und traten auf die Beamten ein. Erst als weitere Bundespolizisten zur Verstärkung eintrafen, konnte die Situation beruhigt werden. Die syrische Familie aus Hannover wurde zur Wache verbracht.

Auf sie warten nun mehrere Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, versuchte Gefangenenbefreiung und Beleidigung.

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