Bundespolizei

München (ots) – Am Montagabend (9. August) ohrfeigte ein 41-Jähriger einen 16-Jährigen im Hauptbahnhof. Der Mann war davon ausgegangen, dass der Jugendliche im RE 3 zuvor von ihm Bilder mit dem Smartphone gefertigt hatte.

Ein 16-jähriger Deutscher aus dem im nordrhein-westfälischen Rhein-Erft-Kreis war gegen 22:30 Uhr im RE 3 von Moosburg nach München unterwegs. Im Zug fertigte er mehrfach Selfies mit seinem Smartphone. Dazu nutzte er die nächtliche Spiegelung in der Fensterscheibe. Bereits im Zug hatte ihn ein 41-jähriger Deutscher angesprochen, der glaubte der Jugendliche würde ihn fotografieren. Dabei soll es auch zu ersten Beleidigungen seitens des 41-Jährigen aus Fürstenfeldbruck gekommen sein.

Nachdem der Regionalexpress im Hauptbahnhof angekommen war, trafen beide am Ausgang Arnulfstraße erneut aufeinander. Der Ältere konfrontierte den Jüngeren wieder wegen seines Verdachts der 16-Jährige hätte ihn fotografiert. Nach verbaler Auseinandersetzung soll der 41-Jährige den 16-Jährigen erst beleidigt und ihm dann eine heftige Ohrfeige verpasst haben. Der Erftstädter wandte sich zunächst an Passanten, und nachdem diese nicht reagierten, an eine nahe Streife der Deutsche Bahn Sicherheit.

Nach Klärung des Sachverhaltes auf der Wache der Bundespolizeiinspektion München wurde der 16-Jährige von seinem Vater aus Dachau abgeholt. Gegen den 41-Jährigen ermittelt die Bundespolizei wegen des Verdachts der Beleidigung und Körperverletzung.

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