Polizei

Aachen (ots) – Am Montagmorgen hat die Bundespolizei am Aachener Hauptbahnhof einen 28-jährigen Syrer festgenommen, der trotz Einreiseverbotes für Deutschland aus Belgien mit der Regionalbahn eingereist war. Man hatte ihn erst Ende August nach Spanien abgeschoben. Des Weiteren bestand gegen ihn noch ein Strafvollstreckungshaftbefehl wegen Erschleichens von Leistungen.

Hierfür sollte er eine Geldstrafe in Höhe von 200,- Euro entrichten oder ersatzweise eine 20-tägige Freiheitsstrafe absitzen. Zudem fahndeten die Staatsanwaltschaften Leipzig und Hamburg mit einer Aufenthaltsermittlung nach dem Betroffenen, da hier noch zwei Strafverfahren wegen Diebstahls und Erschleichen von Leistungen gegen ihn vorlagen. Es wurde wegen der unerlaubten Einreise trotz bestehendem Einreiseverbotes eine Anzeige gefertigt.

Im Anschluss wurde er in die Justizvollzugsanstalt Aachen eingeliefert. Das Ausländeramt Aachen prüft zurzeit mit der Landesdirektion Chemnitz die weitere Verfahrensweise bezüglich einer erneuten Abschiebung.

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