Rathaus von Bitterfeld-WolfenDas Rathaus von Bitterfeld-Wolfen. Foto: Von Bitterfeld-Wolfen - Pressestelle Stadt Bitterfeld-Wolfen, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12479412

Am 8. Oktober waren nicht nur in Hessen und Bayern Landtagswahlen, sondern auch die Stichwahl zur Oberbürgermeisterwahl in Bitterfeld-Wolfen. Nachdem Henning Dornack (AfD) den ersten Wahldurchlauf gewann, schienen im zweiten Wahlgang alle anderen Parteien für den CDU-Mann Armin Schenk zu stimmen. Doch es gab auch hier einen enorm hohen Anteil an Briefwahlen, so dass wir uns schon damals die Frage stellten, ob das mit rechten Dingen zugehen würde. Die AfD hat nun Einspruch gegen die Wahl eingelegt.

„Es gilt nun zu überprüfen, ob Wahlgrundsätze nicht eingehalten wurden und ob die Organisation der Wahl mangelhaft war“, teilte der AfD-Kreisvorsitzende Daniel Roi am Dienstag mit. Ein Sprecher der Stadt Bitterfeld-Wolfen bestätigte, dass ein Wahleinspruch eingegangen sei. Die Verwaltung prüfe diesen nun rechtlich. Im nächsten Schritt werde ein Beschlussantrag für den Stadtrat aufgesetzt, über den voraussichtlich in der Januar-Sitzung entschieden werde, heißt es bei dpa.

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