Michael Kretschmer

In der Süddeutschen Zeitung ist zu lesen, dass Sachsen das Versammlungsrecht lockert. Diese Headline irritierte unsere Redaktion am Sonntagabend, da wir davon gar nichts wussten und sicherlich mit als erste berichtet hätten. Doch liest man sich den Artikel durch, stellt man schnell fest, dass es nur Worthülsen sind.

Natürlich werden auch in diesem Artikel politisch motivierte Falschbehauptungen und Verschwörungstheorien breitgetreten. So werden in zwei der fünf Absätze vermeintliche Übergriffe auf Polizisten während vermeintlicher „Märsche“ (Wortspiel, die Demonstranten nennen es Spaziergänge) ausgiebig behandelt. Natürlich kommt dies alles von ganz weit rechts und das sind sogar bürgerlich konservative Parteien, die die Interessen breiter Gesellschaftsschichten vertreten.

Dann aber geht es tatsächlich noch um die vermeintlichen Lockerungen. So sollen dann wieder ortsfeste Versammlungen von bis zu 200 Personen möglich sein. Dient dies dazu, damit sich die Omas gegen rechts mit mehr als 10 Menschen aufstellen dürfen oder möchte man linksextreme Proteste befeuern, da man der Lage selbst nicht mehr Herr wird?

Genau so höhnisch klingt die Lockerung für Gaststätten, Hotels, etc. 2G plus soll ggf. fallen, wenn die Krankenhauszahlen das zulassen würden (diese taten korrekter Weise nie etwas Anderes). So dürften dann Geimpfte und Genesene wieder ohne Test dort rein. Wer allerdings aus eigener Entscheidung ungeimpft und gesund ist, muss weiterhin draußen bleiben. Hat Kretschmer hier erkannt, dass 2G plus sogar die Geimpften und Geboosterten so sehr nervt, dass er von denen eine Abwanderung zu den Protestlern fürchtet?

Von Lockerungen ist jedenfalls keine Spur zu sehen, allenfalls nur eine Verhöhnung der Leidtragenden der Maßnahmen.

Newsletteranmeldung

Werbung

Überleben

24,95 €

Vorbereitung auf den Ernstfall – Die richtige Krisenvorsorge, bevor es zu spät ist!

Strom und Trinkwasser, Einkaufsmöglichkeiten und medizinische Versorgung: In unserer zivilisierten Welt klingt das alles selbstverständlich. Erst wenn diese »Lebensadern« im Zuge einer Katastrophe, sei es bei einem Hochwasser, nach Lawinenabgängen oder im Falle eines »Blackouts«, plötzlich unterbrochen sind, wird einem die Abhängigkeit schmerzlich bewusst – oft aber zu spät!

Mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen ließen sich die Folgen unerwarteter Zwischenfälle leicht abfedern: Ein batteriebetriebenes Radiogerät, haltbare Lebensmittel und ausreichend Trinkwasser in Flaschen sollten für jedermann zum Standard zählen. Survival-Experte Lars Konarek geht aber einen Schritt weiter: Er zeigt neben den genannten Selbstverständlichkeiten, wie man sich auch gegen große Katastrophen – beispielsweise ein Störfall in einem Atomkraftwerk, eine Naturkatastrophe oder eine Pandemie – am besten wappnet.

Der Autor stellt die sinnvolle Zusammensetzung eines Notgepäcks vor, erläutert Erste-Hilfe-Maßnahmen, erklärt verständlich, wie man ein Lager baut, Wasser selbst aufbereitet und sich mit Nahrung versorgen kann, wenn keine mehr zur Verfügung steht, oder wie man sich nach einer Katastrophe orientiert.

Ein wertvoller Ratgeber, der zeigt, wie Sie überleben, wenn die Infrastruktur zusammengebrochen ist.

Versandkostenfrei bei Kopp bestellen. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.