Dirk-Martin Christian

Sachsens Verfassungsschutzchef Dirk-Martin Christian warnte gegenüber der Funke Mediengruppe (CDU) vor den Gefahren eines „digitalen Extremismus“. Unsere Redaktion ging erst davon aus, dass damit die zahlreichen Antifaseiten gemeint sind, wo üble Hetzt betrieben und sich mit Straftaten geschmückt wird. Doch weit gefehlt. Regierungstreu geht es um harmlose Spaziergänger.

Foto: © Sebastian Kahnert

„Radikale Impfgegner vernetzen sich in Kanälen und Chatgruppen, vor allem im Messengerdienst Telegram“, sagte Christian gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Dort werde Propaganda gestreut und zu unangemeldeten Demonstrationen aufgerufen. Richtig ist zumindest, dass es zahlreiche Fakekanäle gibt. Tatsache ist aber auch, dass sich der friedliche und gesamtgesellschaftliche bürgerliche Protest über Telegram organisiert.

„Das Gefährliche am „digitalen Extremismus“ ist die Geschwindigkeit, mit der Menschen in extremistische Szenen eintauchen können“, sagte der Verfassungsschutzchef. Dadurch entstehe die Gefahr, dass sich Einzeltäter unbemerkt von den Sicherheitsbehörden in den digitalen Echokammern radikalisieren. Im Kampf gegen dieses Form der Radikalisierung brauche es den Schulterschluss zwischen Sicherheitsbehörden, Medien und Zivilgesellschaft. Doch Tatsache ist, dass in öffentlichen digitalen Kanälen die Menschen leichter zu verfolgen und/oder zu beobachten sind, als wenn sie sich in Hinterzimmer treffen. Was Herr Christian nun falsch macht, lässt sich also gar nicht sagen. Falsch ist anscheinend – und das wird nicht zum ersten Mal festgestellt – seine Einsetzung als Verfassungsschutzchef in Sachsen. Wer harmlose Bürgerbewegungen wie Pegida als rechtsextrem und nachgewiesen verfassungsfeindlich bezeichnet, der macht seine Arbeit definitiv verkehrt und stützt linksextreme und verfassungsfeindliche Kräfte.

Newsletteranmeldung

Werbung

Werbung

Das Wörterbuch der Lügenpresse
Das Wörterbuch der Lügenpresse

22,99 €

Versandkostenfrei in Europa, inkl. MwSt.

Verlag: Kopp Verlag

gebunden mit Schutzumschlag, 383 Seiten, durchgehend farbig illustriert

Warum eine ideologisch manipulierte Sprache unser Denken blockiert – und was wir dagegen tun können

Schluss mit der Sprachmanipulation durch die »Qualitätsmedien«! Der Bestsellerautor Thor Kunkel erklärt anhand von circa 300 teils illustrierten Beispielen, wie Begriffsumdeutungen den gesunden Menschenverstand ausschalten sollen.

Durch Sprachregelungen errichtet eine gleichgesinnte Obrigkeit aus Politikern und Journalisten immer neue moralische Denkblockaden, die eine kritische Auseinandersetzung mit den Realitäten verhindern sollen. Denn was nicht gedacht werden kann, kann auch nicht artikuliert werden.

Sprache als Werkzeug der Repression und Gedankenkontrolle

Die von den staatstragenden Medien vorangetriebene Infantilisierung der deutschen Sprache, einst eine der präzisesten Sprachen der Welt, hat inzwischen groteske Ausmaße erreicht. Ein Blick in die deutschen Gazetten zeigt: Sie quellen über von Worthülsen, Begriffsumdeutungen, halbwahren Floskeln, wohlfeilen Mustersätzen, linguistischen Simplifizierungen, Kampfbegriffen und ewig gleichen linkspädagogischen Argumentationsmustern, die das Denken der Menschen normieren, ja ausschalten sollen.

Man muss kein Linguist sein, um in diesem Gesinnungsdiktat, das erwachsenen Menschen verbieten will, so zu sprechen, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, eine volkspädagogische Erziehungsmaßnahme zu erkennen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.