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Mladá Boleslav (ots)

> Der 20 Jahre alte Marco Bulacia aus Bolivien und sein argentinischer Beifahrer Marcelo Der Ohannesian fahren überraschend auf Rang eins in der Kategorie WRC2

> Ihre Teamkollegen bei Toksport WRT, Andreas Mikkelsen (NOR) und sein neuer Beifahrer Elliot Edmondson aus Großbritannien, liegen nur 5,4 Sekunden zurück

> Chris Ingram/Ross Whittock (GBR/GBR), die Rallye-Europameister des Jahres 2019, setzen sich gegen Kajetan Kajetanowicz/Maciej Szczepaniak (POL/POL) im Kampf um die Führung in der Kategorie WRC3 durch

> Der neunte Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft wird am Samstag mit der längsten Tagesetappe über weitere 133 Kilometer steinige Wertungsprüfungen fortgesetzt

Teams im SKODA FABIA Rally2 evo beherrschten die Kategorien WRC2 und WRC3 während der ersten Etappe der Akropolis Rallye Griechenland (9. bis 12. September 2021), dem neunten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Nach sechs Wertungsprüfungen führen die Südamerikaner Marco Bulacia/Marcelo Der Ohannesian (BOL/ARG) vor Andreas Mikkelsen/Elliott Edmondson (NOR/GBR). Beide Crews fahren im von SKODA Motorsport unterstützten Team Toksport WRT. Chris Ingram/Ross Whittock (GBR/GBR), die Rallye-Europameister von 2019, gewinnen den Dreikampf um die WRC3-Spitze gegen Kajetan Kajetanowicz/Maciej Szczepaniak (POL/POL) und Emil Lindholm/Reeta Hämäläinen (FIN/FIN).

SKODA Motorsport bei der Akropolis Rallye Griechenland: Marco Bulacia (BOL) und Beifahrer Marcelo Der Ohannesian (ARG) im SKODA FABIA Rally2 evo des Teams Toksport WRT führen die Kategorie WRC2 nach der ersten Etappe des neunten WM-Laufs an. Foto: Skoda Auto Deutschland GmbH

Während Regen zu Beginn der Woche die Test-Wertungsprüfung (Shakedown) am Donnerstag überraschend in eine Schlammpiste verwandelte, bestimmten während der ersten Etappe am Freitag lange Staubfahnen das Bild. In der Kategorie WRC2 kämpften die Toksport WRT Fahrer Andreas Mikkelsen, erstmals mit neuem Beifahrer Elliott Edmondson am Start, sowie Marco Bulacia und Copilot Marcelo Der Ohannesian mit Oliver Solberg um die Führung. Als der junge Schwede wegen eines Problems mit der Radaufhängung aufgeben musste, waren die beiden SKODA FABIA Rally2 evo Crews im Kampf um die Führung unter sich.

Routinier Mikkelsen entschied sich für eine defensive Herangehensweise. “Ich fahre super langsam, damit ich mir keinen Reifenschaden einfange. Wegen der scharfkantigen Steine auf der Piste bin ich lieber vorsichtig. Ich denke, das ist die richtige Taktik für diese Rallye”, kommentierte der WRC2-Tabellenführer am Mittag. Teamkollege Marco Bulacia ließ sich diese Chance nicht entgehen und übernahm die Führung in der Kategorie WRC2. “Es läuft gut. Ich dachte, wir wären langsamer, denn ich hatte wirklich Mühe, den richtigen Rhythmus zu finden”, gab der 20-Jährige aus Bolivien zu. Bulacia fuhr in vier der fünf Wertungsprüfungen des Tages die schnellste WRC2-Zeit und lag im Zwischenklassement schließlich 5,4 Sekunden vor Mikkelsen. Georg Linnamäe aus Estland und der britische Beifahrer James Morgan im von ALM Motorsport eingesetzten SKODA FABIA Rally2 evo beendeten die erste Etappe als Vierte in der WRC2.

SKODA Motorsport bei der Akropolis Rallye Griechenland: Chris Ingram/ Ross Whittock (GBR/GBR), die Rallye-Europameister von 2019, führen die Kategorie WRC3 im SKODA FABIA Rally2 evo von SXM Competition an. Foto: Skoda Auto Deutschland GmbH

In der Kategorie WRC3 entwickelte sich vom Start weg ein Dreikampf zwischen den SKODA FABIA Rally2 evo Crews Chris Ingram/Ross Whittock aus England, Emil Lindholm/Reeta Hämäläinen aus Finnland und Kajetan Kajetanowicz/Maciej Szczepaniak aus Polen. Bei der Rückkehr in den Servicepark am Freitagabend hatten die Rallye-Europameister von 2019 einen Vorsprung von 10,4 Sekunden auf ihre polnischen Konkurrenten herausgefahren. Die beiden Finnen lagen weitere 3,1 Sekunden zurück. Nach der ersten Etappe werden sieben SKODA FABIA Rally2 evo Crews in den Top 10 der WRC3 geführt.

Die ,Rallye der Götter’, wie sich die Akropolis Rallye Griechenland selbst nennt, wird am Samstag mit sechs Prüfungen über 132,56 Kilometer fortgesetzt. Der zweite Tag ist damit der längste und härteste. Er führt die Teilnehmer in den Süden von Athen zu einigen legendären Wertungsprüfungen, darunter ,Bauxites’ und ,Eleftherohori’.

Zwischenstand Akropolis Rallye Griechenland nach Etappe 1 (WRC2)

1. Bulacia/Der Ohannesian (BOL/ARG), SKODA FABIA Rally2 evo, 1:04:38,0 Std.

2. Mikkelsen/Edmondson (NOR/GBR), SKODA FABIA Rally2 evo, +5,4 Sek.

3. Gryazin/Aleksandrov (RAF/RAF), Ford Fiesta Rally2, +1:55,1 Min.

4. Linnamäe/Morgan (EST/GB), SKODA FABIA Rally2 evo, +2:04,0 Min.

5. Johnston/Kihurani (USA/USA), Citroën C3 Rally2, +2:56,3 Min.

6. Prokop/Michal (CZE/CZE), Ford Fiesta Rally2 Mk2, +3:25,1 Min.

Zwischenstand Akropolis Rallye Griechenland nach Etappe 1 (WRC3)

1. Ingram/Whittock (GBR/GBR), SKODA FABIA Rally2 evo, 1:04:49,8 Std.

2. Kajetanowicz/Szczepaniak (POL/POL), SKODA FABIA Rally2 evo, +10.4 Sek.

3. Lindholm/Korhonen (FIN/FIN), SKODA FABIA Rally2 evo, +13,5 Sek.

4. Rossel/Coria (FRA/FRA), Citroën C3 Rally2, +26,8 Sek.

5. Zaldivar/Del Barrio (PRY/ESP), SKODA FABIA Rally2 evo, +1:40,0 Sek.

6. Giorgos/Tsaousoglou (GRC/GRC), SKODA FABIA Rally2 evo, +3:31,5 Sek.

SKODA Motorsport bei der Akropolis Rallye Griechenland: Das Privatteam Kajetan Kajetanowicz und Beifahrer Maciej Szczepaniak (SKODA FABIA Rally2 evo) aus Polen liegt nach der ersten Etappe auf Rang zwei in der Kategorie WRC3. Foto: Skoda Auto Deutschland GmbH

Zahl des Tages: vier

Nachwuchstalent Marco Bulacia aus Bolivien und sein argentinischer Beifahrer Marcelo Der Ohannesian (SKODA FABIA Rally2 evo) waren am Freitag in der Kategorie WRC2 nicht nur schneller als Routiniers wie Toksport WRT Teamkollege Andreas Mikkelsen (NOR) – sie gewannen sogar vier der fünf Wertungsprüfungen.

Die FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2021

Rallye Monte Carlo, 21. – 24. Januar

Arctic Rallye Finnland powered by CapitalBox, 25. – 28. Februar

Rallye Kroatien, 22. – 25. April

Vodafone Rallye Portugal, 20. – 23. Mai

Rallye Italien Sardinien, 3. – 6. Juni

Safari Rallye Kenia, 24. – 27. Juni

Rallye Estland, 15. – 18. Juli

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