Dennis Aogo

Dennis Aogo wurde dadurch bekannt, dass er eine Nachricht von Torwartlegende Jens Lehmann leakte, wo dieser nach einem „Quotenschwarzer“ fragte. An sich nichts Schlimmes, findet Stefan Raven News. Gegen Lehmann begann dann ein großer medialer Shitstorm und viel öffentliche Kritik. Doch ist Aogo in dieser Hinsicht kein Unschuldslamm. So ist bei ihm von Vergasen, Zigeunern und Negerpimmel die Rede.

Die Frage, wie Aogo jemanden die Äußerung „Quotenschwarzer“ vorwerfen kann, während er selbst von einem „dicken Negerpimmel“ gesprochen haben soll, müsste er selbst beantworten. Aogo hat dazu bisher keine Stellung genommen. Nur kurz nach der medialen Kampagne gegen Lehmann tauchte unter Aogos neuestem Facebookpost vom 24. April ein Kommentar von Nadine P. auf. Darin schreibt sie:

„Hey Dennis Aogo, weißt du noch, wie du zu deiner HSV-Zeit meiner Freundin am Strand von Mallorce vorgeschlagen hast, sich mal einen – und ich zitiere – „dicken Negerschwanz“ zu „gönnen“??? Jemand, der Jens Lehmann medial vernichtet, nur um Aufmerksamkeit zu generieren, sollte solche Leichen eigentlich nicht im Keller haben… Du warst damals schon peinlich und bist es heute umso mehr!“

Peinlicher Fauxpas von Aogo? Screenshot von Facebook

Der Beitrag wurde binnen weniger Stunden gelöscht. Zahlreiche User hatten jedoch einen Screenshot gefertigt, der sich in den sozialen Medien viral verbreitete. Auch haben einige Menschen diesen Screenshot erneut unter Aogos Post geteilt. Der ehemalige Fußballprofi schweigt zu diesem Vorwurf. Die Echtheit lässt sich bis jetzt nicht verifizieren, Aogos Schweigen spricht jedoch für sich.

Ob es sich bei diesem Vorfall um den Mallorca-Trip aus dem Jahr 2013 handelt, wo der damalige HSV-Trainer Fink den Spielern zwei Tage frei gab, um zu überlegen, wie man die Situation verbessern könnte, ist unklar. In dessen Folge flog Aogo für das folgende Spiel gegen Hertha BSC Berlin aus dem Kader. Medial brachte ihm dies schon damals heftige Kritik ein.

Laut Medienberichten sprach Dennis Aogo in einer Sky-Sendung vom „trainieren bis zum Vergasen“. Infolge dessen reagierte die zugegebener Maßen empfindliche Öffentlichkeit empört darauf. Aogo lässt seine Tätigkeit bei Sky seitdem ruhen. Doch dies ist nicht der einzige Ausrutscher vom ehemaligen Fußballprofi, der seine Karriere beendete, weil er keinen Verein mehr gefunden hatte. Wie ein User ebenfalls unter dem besagten Facebookkommentar veröffentlichte, hatte Aogo ebenfalls bei einer Sky-Sendung gesagt: „Wenn man Familie hat, hat man immer den Wunsch nach einer festen Bleibe, so dass man nicht immer wie ein Zigeuner von A nach B reist.“

Aogo sprach bei Sky auch von „Zigeunern“. Screenshot von Facebook

Hier ist klar ersichtlich, dass Aogo mit zweierlei Maß misst. Auf dieses Echo war der Ex-Profi sicher nicht gefasst. Aber es gilt nach wie vor, wer mit Negerp… ähhh… Steinen schmeißt, sollte nicht im Glashaus sitzen.

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Mein Dank geht insbesondere an Prof. Richard Sakwa für die Erlaubnis, Zitate, übersetzt ins Deutsche, aus seinem Buch »Frontline Ukraine: Crisis in the Borderlands« (Tauris Verlag) in einer kritischen Betrachtung der Ukraine-Narrative und seines Buches zu verwenden. Es war in meinen Augen bis Anfang 2016 die beste Beschreibung der Ereignisse, und meine Kritik gilt nicht der Fakten-Analyse, sondern den daraus erfolgten Schlussfolgerungen. Richard Sakwas hauptsächliches Problem war meines Erachtens der erlaubte Rahmen der Diskussion. Nach der Tatsachenbeschreibung erfolgt die Analyse und immer, wenn Sakwa von »Unerfahrenheit«, »unbewussten Fehler«, oder »Fehleinschätzungen« hinterfragte ich, ob die Dummheit und Naivität der europäischen (und US-) Politiker wirklich so groß waren, wie es den Anschein hatte. Und in vielen Fällen habe ich den Rahmen der erlaubten Diskussion verlassen und die Meinung vertreten, dass die Protagonisten der westlichen Politik im Jahr 2014 sehr wohl wussten, was sie taten. Nicht nur der Vortrag eines Insiders, von Lawrence Wilkerson, u. a. Stabschef des US-Außenministers Powell in der Zeit der Präsidentschaft von George W. Bush, verrät, dass ihnen sehr wohl bewusst war, was sie taten. »Auch der Mainstream der Medien lässt seine Rezipienten die Bürger im Stich. Er klärt über diese Vorgänge nicht auf, oft geschieht sogar das Gegenteil, medial wird ein Schleier der Naivität ausgebreitet. Da wird ein Bild in schwarz-weiß von Schurken und Guten präsentiert, das hilft, am Kern des Übels immer mit großer Zielsicherheit vorbeizuschießen. Dann kommt einer wie Wilkerson, der im Inneren des Machtzirkels dabei war, und redet Klartext. Hier wieder aus dem Vortrag ein Beispiel über den Ukraine-Konflikt: Wilkerson: () Warum tut Putin das, was er tut? Teilweise, weil das die einzige Möglichkeit ist, wie man an der Macht bleibt und 60% Zustimmungsquoten in Moskau bekommt. Aber auch weil wir das Versprechen nicht hielten, das George H. W. Bush und Jim Baker dem damaligen Außenminister der Sowjetunion, aus der ja dann Russland wurde, Eduard Schewardnadse, und Gorbatschow und später Jelzin gaben. Und Jim sagte nahezu wörtlich, dass dafür, dass ihr (Anm. d. Autors: die Sowjetunion) kein Geheule über den größten diplomatischen Triumph des späten zwanzigsten Jahrhunderts die Wiedervereinigung Deutschlands anstimmt, wir mit der NATO keinen Zoll weiter nach Osten rücken würden; das sind Jim Bakers Worte. Was tat Bill Clinton? Er ging keinen Schritt weiter nach Osten. Nein. Bei ihm waren es ganze Länder. Er und Obama hielt das aufrecht beabsichtigte sogar Georgien und die Ukraine (Anm. d. Autors: in die NATO aufzunehmen). Wir stifteten sogar die Revolution in Kiew an. Was sollte Putin tun? Ein Drittel der sowjetischen (Anm. d. Autors: Er müsste hier wohl »russischen« sagen) schweren Waffen kommen aus der Ukraine. Die wichtigste Marine-Basis, nein Basen, Sewastopol und Odessa sind dort. Odessa könnte als nächstes dran sein, es ist militärisch sogar wichtiger als die Krim. Was sollte er angesichts einer solchen Stichelei, einer solchen Kampfansage tun?« 1 Weiterführende Literatur findet man insbesondere in Kees van der Pijls Buch über den Abschuss von MH17 (PapyRossa Verlag). Gleiches gilt für die Analyse der Schüsse auf dem Maidan, die von Ivan Katchanovski auf Academia.edu verfügbar ist. Aus diesem Grund wird über die Schüsse auf dem Maidan als auch den Abschuss von MH17 in diesem Buch nur am Rande eingegangen. Das Buch zeigt auf, dass fast alle Voraussagen, welche die Kritiker der Regierung der EU, der NATO und Deutschlands schon 2014 uns 2015 angebracht hatten, berechtigt waren.

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Ein Gedanke zu „Dennis Aogo über Negerpimmel, Zigeuner und Vergasen“
  1. […] Der Berliner Kurier übersieht die Realität auch im Fall Aogos und geht unbeirrt mit linksradikaler Täuschungsmanier auf seine Leser los. So titelte die Kleinstzeitung gestern: „Keinen Job wegen seiner Hautfarbe: Aogo sieht Rassismus auf dem Vormarsch.“ Dabei spielt die Zeitung auf den Vorfall im Mai an, wo Aogo von Torwartlegende Jens Lehmann als Quotenschwarzer bezeichnet wurde. Natürlich weiß Aogo in dessen Folge auch von Morddrohungen zu berichten. Er inszenierte sich damals erfolglos als Opfer, denn Stefan Raven News deckte den Schwindel auf. […]

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