Tennis

Bereits um die Australien Open gab es zahlreiche Skandale, weil zahlreiche geimpfte Sportler nicht am Tennisturnier teilnehmen durften. Nun legt Wimbledon nach und auch der englische Adel tut das seine im Russlandbashing.

Wir als Redaktion bleiben dabei. Wir wollen keinen Krieg in Europa. Wir sind weder für Russland noch für die Ukraine. Es handelt sich um keine Sportwette, sondern um ein weltpolitisches Ereignis, bei dem Menschen sterben. Egal, ob diese Russen oder Ukrainer sind. Der Grund ist auch hier einmal mehr das perfide Machtinteresse der USA.

Da diese international leider immer noch den Ton angeben und Politiker wie der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz aus Washington Weisungen zu empfangen scheinen, wird in der westlichen Welt (nirgendwo sonst) die Mär vom bösen Russen nach und nach weiter aufgebaut. Erst waren es die Ungeimpften oder diejenigen Geimpften, die mit einem Impfstoff geimpft waren, dessen Hersteller mit der australischen Regierung keine Verträge geschlossen hat. Nun geht die Diskriminierung Andersdenkender im Tennissport weiter.

Von Wimbledon sind russische und weißrussische Athleten ausgeschlossen. Früher gab es dafür ein Wort: Rassismus. Es scheint allerdings auch dabei darauf anzukommen, gegen wen sich das richtet und von wem die Äußerung kommt. Denn nur das scheint moralisch legitim zu sein. Damals protestierte Novak Djokovic als Erster, bzw. am Lautesten. Auch hier ergreift der menschlich sehr bedachte Serbe als erster das Wort. Nach seinem Auftaktsieg bei seinem Heim-Turnier in Belgrad nannte der Serbe die Entscheidung am Mittwochabend „verrückt“.

Tennisprofis oder Athleten allgemein hätten mit dem Krieg nichts zu tun, sagte Djoković. „Wenn sich die Politik in den Sport einmischt, ist das Ergebnis nicht gut“, sagte der sechsmalige Wimbledonsieger, der zu Beginn des Jahres von der australischen Regierung von den Australian Open ausgeschlossen und des Landes verwiesen wurde, weil er ungeimpft, aber genesen angereist war. Der 34-Jährige erinnerte angesichts der Kriege im Balkan daran, dass er selbst ein Kriegskind sei. Er sei der Erste, der Kriege verurteile, sagte Djoković auch mit Blick auf das Leid der Zivilbevölkerung.

Wie oberflächlich manch eine Kritik an Russland ist, hat man die Tage an der sogenannten Herzogin Meghan gesehen, einer britischen Adligen. Sie schrieb das Wort „Peace“ (dt. Frieden) auf eine ukrainische Flagge. Doch die Flagge war verkehrtherum. Wenn die Dame schon nicht lesen mag, sollte sie doch zumindestens mal anfangen, sich die Bilder anzuschauen.

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