Mecklenburg-VorpommernHerbstliche Stimmung am Darßer Weststrand, Foto: TMV/Grundner

Aktuelle Position der Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommern zum Reisen in Deutschland

Die Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommern ist mit intensiver Vorbereitung, hoher Verantwortung und Vorbildwirkung durch die Corona-Krise gegangen. Sie hat dem Gesundheitsschutz höchste Priorität eingeräumt. Sie hat Maßstäbe gesetzt und es geschafft, einen Teil der für das Land elementaren Branche wieder in Betrieb zu bringen und Perspektiven für Mitarbeiter*innen und Unternehmen zu geben. Sie hat zudem bewiesen, dass die angewandten Schutzstandards und Hygienekonzepte eine Ausbreitung des Corona-Virus verhindern können und Tourismus in Corona-Zeiten mit großer Sicherheit möglich ist. Ein aus dem MV-Tourismus rührendes Ausbruchsgeschehen hat es bisher trotz des Besuchs von rund fünf Millionen Übernachtungsgästen seit Mai 2020 nicht gegeben. Dies hat die Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung als eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreichen Tourismus wieder erhöht und das Vertrauen gestärkt.

Die Perspektive für die Branche und die Akzeptanz für Tourismus müssen im Sinne hunderttausender Menschen in Mecklenburg-Vorpommern und der vielen mit dem Tourismus vernetzten Branchen auch im Herbst und Winter erhalten bleiben. Ein zweiter Lockdown für den Tourismus bzw. ein Reiseverbot in diesem Zeitraum und darüber hinaus muss vermieden werden.

Deshalb sprechen sich stellvertretend für die gesamte Branche der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e. V., der DEHOGA Mecklenburg-Vorpommern e. V., der Bäderverband Mecklenburg-Vorpommerne. V., der Landesverband MV des Bundesverbandes der Campingwirtschaft in Deutschland e. V. und der Landurlaub e. V. mit ihren jeweiligen Mitgliedern für Folgendes aus:

- Verhindern eines gänzlichen oder teilweisen Beherbergungsverbotes in Deutschland, das nach Ansicht einer wachsenden Mehrheit in Wissenschaft und Politik aktuell kein angemessenes und notwendiges Instrument ist,
- eindeutige und klare bundeseinheitliche Regeln für das Reisen aus sog. Risikogebieten,
- Vereinheitlichen der Quarantäneverordnungen aller Bundesländer i. S. des Ermöglichens von Reisen auch aus/in sog. Risikogebiete/n ohne Quarantäne unter Anwendung festgelegter Schutzstandards,
- schnellstmögliches Implementieren von Kapazitäten von Schnelltests auch für Reisende, die bei Verfügbarkeit für noch mehr Sicherheit sorgen können,
- keine gesonderten Regeln und Festlegungen für das Reisen nach und aus Mecklenburg-Vorpommern, aus denen sich u. a. Wettbewerbsnachteile ergeben können,
- Verhältnismäßigkeit von Einschränkungen prüfen und auf aktuelles Infektionsgeschehen anpassen,
- praxistaugliche und nachvollziehbare Regularien, um eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung und der Branche zu erreichen. 

Die Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern wird weiterhin alles ihr Mögliche tun, um die Gesundheit der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern und der Gäste des Bundeslandes zu schützen und die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Dazu gehören die stetige Anpassung der Schutzstandards, Hygienekonzepte und Notfallpläne, die Aufklärungsarbeit und Kommunikation in die Branche und gegenüber den Gästen, die Absicherung der Nachverfolgbarkeit und Eindämmung eventuell lokal auftretender Infektionsketten sowie die weiterhin enge und vertrauensvolle Abstimmung mit den politischen Verantwortungsträgern.

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Obwohl nur ein einziger Journalist mit der gelegentlichen Unterstützung zahlreicher ebenfalls freiberuflicher Kollegen und Ehrenamtler hat Stefan Raven News seit 2020 immer wieder Dinge aufgedeckt, die andere Medien erst später berichteten. Leider sehen es diese Medien nicht als angebracht an, den Erstberichterstatter (uns/mich) zu nennen, wie es im Journalismus Gang und Gebe ist. Einige haben uns sogar schon gelegentlich die Stories im wahrsten Sinne des Wortes geklaut. Das ist kein netter Umgang zwischen Kollegen.

Auf der anderen Seite werde ich auch immer wieder von politischen Extremisten angezeigt. Die Vorwürfe nennt man mir noch nicht einmal. Die Anzeigen stellen sich nach zwei Monaten von alleine ein. Es scheint hier vermutlich darum zu gehen, unliebsame Berichterstatter wegen ihrer hohen Trefferquote an Aufdeckungen einzuschüchtern. Funktioniert leider nicht, da weder ich, noch meine Kollegen uns jemals etwas zu schulden kommen lassen. Um ehrlich zu sein, motiviert uns dieses sogar noch, noch weiter zu bohren, noch mehr nachzuhaken und erst Recht über bestimmte Themen zu schreiben.

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