Arbeiter

Berlin: (hib/CHE) – Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern ist innerhalb der letzten fünf Jahre um 50 Prozent auf inzwischen rund 4,24 Millionen gestiegen. Dieser Beschäftigungszuwachs hält auch während der Corona-Krise an, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (19/26609) auf eine Kleine Anfrage (19/25781) der AfD-Fraktion.

In der Antwort heißt es weiter: „Die Zahl migrantischer Unternehmerinnen und Unternehmen ist in den Jahren von 2005 (532.000) bis 2019 um 62 Prozent auf rund 860.000 gestiegen. Heute hat jede Fünfte unternehmerisch tätige Person eine familiäre Einwanderungsgeschichte. Nach einer Sonderauswertung des KfW-Gründungsmonitors wurde im Jahr 2019 etwa jede vierte Existenzgründung durch Migrantinnen oder Migranten realisiert – das sind 160.000 von insgesamt 605.000 Gründungen. Ohne Zuwanderung fiele die Gründungs- und Unternehmensdynamik in Deutschland um ein Vielfaches schwächer aus.“

Deutlich gestiegen ist nach den zitierten Angaben der Bundesagentur für Arbeit auch der Anteil von Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit im Bereich der Leiharbeit: von 18,1 Prozent im Jahr 2013 auf 37,6 Prozent im Juni 2020.

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