Windkraft

Im Grunde ist der Krieg in der Ukraine für die grünen Klimalobbyisten ein Segen, denn so kann man dem bösen Putin die Schuld für die Energiepreise geben. Doch dem ist mitnichten so. 2004 noch sagte Umweltminister, Linksextremist und Verschwörungsideologe Jürgen Trittin, dass die Energiewende einem durchschnittlichen Haushalt umgerechnet nur 1 Euro pro Monat kostet – „so viel wie eine Kugel Eis“. Mittlerweile ist es mehr als 1 Euro pro Tag.

Seit 2000 haben sich die Energiepreise in Deutschland mehr als verdoppelt und Deutschland hat mittlerweile die höchsten Energiepreise der Welt. Das Institut für Wettbewerbsökonomik an der Universität Düsseldorf hat die Gesamtkosten der Energiewende 2015 mit dem Ergebnis berechnet, dass zunächst bis zum Jahr 2025 geschätzt rund 520 Milliarden Euro aufgewendet werden müssen. Für eine vierköpfige Familie macht das 2.500 Euro jährlich innerhalb dieser zehn Jahre. Doch die Zahl hätte nachträglich mittlerweile weit nach oben korrigiert werden müssen.

Dabei sind in dieser Berechnung noch nicht einmal die teilweise schon erfolgte Abschaltung von Kohlekraftwerken und Energieautobahnen berechnet, eben so wenig die immer teurer werdende Stabilisierung des Stromnetzes, die Kosten für die Elektromobilität oder gar die CO2-Steuer. Bereits 2013 sagte der damalige Umwelt- und spätere Wirtschaftsminister Peter Altmaier in einem Interview mit der FAZ: „Das alles kann dazu führen, dass sich die Kosten der Energiewende und des Umbaus unserer Energieversorgung bis Ende der dreißiger Jahre dieses Jahrhunderts auf rund eine Billion Euro summieren könnten.“ Dafür erntete er reichlich Kritik und auch inszenierte Häme. Doch im Vergleich zu seinen oben erwähnten Vorgänger Trittin hatte Altmaier Recht.

Die Wissenschaftler Prof. Dr. sc. techn. Dr. rer. nat. Wulf Bennert, Prof. Dr. habil. Wolfgang Merbach, Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel und Dr. techn. Dipl.-Ing. Helmut Waniczek zeigen in Ihrem Buch „Kann der Mensch das „Klima retten“?“ auf Seite 34 die Kostenfaktoren für die erzwungene Energiewende auf:

  • Die EEG-Umlage zur Förderung der Produktion von Ökostrom wird seit dem 1. Juli 2022 vom Verbraucher auf den Steuerzahler abgewälzt.
  • Entschädigung der Energieversorger für die endgültige Stilllegung ihrer Kraftwerke
  • Unterstützung der entindustrialisierten Braunkohleregionen (vorgesehen: 40 Mrd. Euro)
  • Kosten für Netzausbau, insbesondere für die beiden „Stromautobahnen“, durch die Windstrom von Nord nach Süd in unterirdisch verlegten Gleichspannungsstrassen transportiert werden soll (ca. 85 Mrd. Euro)
  • Kosten für den StandBy-Betrieb von Kohlekraftwerken in der „Netzreserve“
  • Entschädigungen an Verbraucher, die aus Gründen der Netzstabilität abgeschaltet werden müssen; Beispiel: Aluminium-Industrie, die im Jahr 2018 78 Abschaltungen erdulden musste
  • Kosten für die „Entsorgung“ von Windstrom, der in Deutschland nicht verbraucht werden kann und im Ausland nicht wirklich benötigt wird
  • Mit einer Vergrößerung des Anteils von Wind- und Solarstrom im Netz wird die Effizienz sowohl dieser Erzeuger (die dann noch häufiger wegen Überproduktion abgeschaltet werden), als auch der konventionellen Kraftwerke sinken (die dann einen noch kleineren Teil ihrer Betriebszeit produzieren dürfen). Dies wird ebenso wie eine größere Zahl von Gaskraftwerken zu einer weiteren Erhöhung des Strompreises für die Verbraucher führen.

Hinzu kommen jedoch noch weitere Kosten, die nicht allein von den Stromverbrauchern bezahlt werden, sondern auch mit Steuergeldern finanziert werden. Das betrifft sowohl die Forschungsförderung des Bundes und der Länder im Bereich erneuerbare Energieträger (12 Mrd. Euro bis 2025) als auch den Verwaltungsaufwand zur Durchsetzung der Energiewende auf Bundes- und Landesebene sowie in Städten und Gemeinden – bis hin zur Besoldung frisch gebackener Klimaschutzmanager. Der Bundesrechnungshof konnte keinen Gesamtbetrag ermitteln, weil viele Ausgaben sich unter anderen Titeln verstecken. Und schließlich muss der Steuerzahler auch für die heimlichen Opfer der Energiewende aufkommen, wie die Insolvenz der Stadtwerke im thüringischen Gera, deren neues Gaskraftwerk wegen der Vorfahrt für Wind und Sonne nicht kostendeckend arbeiten konnte (sic!).

Dann kommt natürlich noch die Förderung von Elektromobilität hinzu, samt der Ladestrominfrastruktur, für die bislang nur 5 Mrd. Euro ausgewiesen sind. Doch allein die Kaufprämien der eAutos dürfte die Kosten um ein Vielfaches davon übertreffen.

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