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WIESBADEN (ots)Im April 2021 wurden aus Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 35,6 % mehr Waren in die Staaten außerhalb der Europäischen Union (Drittstaaten) exportiert als im April 2020. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sanken die deutschen Exporte in Drittstaaten im April 2021 gegenüber dem Vormonat März 2021 kalender- und saisonbereinigt um voraussichtlich 1,8 %. Dies sind Ergebnisse des neuen monatlichen Frühindikators für den Außenhandel, mit dem das Statistische Bundesamt ab sofort erste Ergebnisse für Exporte in Nicht-EU-Staaten bereits 20 bis 25 Tage nach Monatsende und damit mehr als zwei Wochen früher als bisher vorlegt.

Nach den vorläufigen Ergebnissen wurden im April 2021 Waren im Wert von 50,8 Milliarden Euro in Drittstaaten exportiert, das war ein Anstieg um 13,3 Milliarden Euro gegenüber April 2020. Beim Vergleich zum Vorjahresmonat ist zu beachten, dass die deutschen Exporte in Drittstaaten im April 2020 im Zuge der Corona-Krise um 27,1 % gegenüber dem April 2019 gesunken waren.

Wichtigster Handelspartner für die deutschen Exporteure waren im April 2021 die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden Waren im Wert von 10,1 Milliarden Euro exportiert. Damit stiegen die Exporte in die Vereinigten Staaten gegenüber April 2020 um 60,4 %. In die Volksrepublik China wurden Waren im Wert von 8,4 Milliarden Euro exportiert, das waren 16,3 % mehr als im Vorjahresmonat. Die Exporte in das Vereinigte Königreich stiegen im Vorjahresvergleich um 58,6 % auf 5,1 Milliarden Euro.

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