Trekker

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat heute die Folgenabschätzung zu den Vorschlägen für den Umbau der deutschen Nutztierhaltung vorgestellt. Darin wurde deutlich, dass sich das beabsichtigte deutlich höhere Tierwohlniveau nicht allein über den Markt erreichen lässt. Der Staat müsse daher die Mehrkosten der Landwirte mit verlässlichen Tierwohlprämien kompensieren.

Der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka, äußert sich dazu wie folgt:

„Die Folgenabschätzung macht überdeutlich, dass deutsche Tierhaltungsbetriebe ab 2030 einen starken Kostennachteil gegenüber EU-Betrieben hätten, wenn wir die Pläne der Bundesregierung zum Umbau der Nutztierhaltung umsetzen. In Folge würde die heimische Nutztierhaltung schrittweise ins europäische Ausland abwandern. Das kann und darf nicht unser Ziel sein.

Mehr Tierwohl ist nur dann möglich, wenn importiertes Fleisch endlich den gleichen strengen Produktionsauflagen unterliegt, wie hierzulande. Denn wir können nicht einerseits von unseren heimischen Tierhaltern immer höhere Standards verlangen und andererseits Fleisch zu Dumpingpreisen aus Ländern importieren, bei dessen Produktion der Umwelt- und Tierschutz meist keine Rolle spielt.“

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