Robert Habeck

Vor wenigen Tagen sagten die Grünen – darunter auch Außenministerin Baerbock – noch, Atomkraftwerke bräuchte man nicht einschalten, denn wir hätten eine Gaskrise, keine Stromkrise. Doch nun wird die Schwurblerin von ihrem linksextremen Parteikollegen und Wirtschaftsminister auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

14,5 Prozent der Stromerzeugung in Deutschland gehen aktuell auf den Einsatz von Gas zurück. 2021 waren es noch rund 16 Prozent. Der Großteil der Gas-Verstromung erfolge in KWK-Anlagen, die auch für die Wärmeerzeugung wichtig seien, so das Wirtschaftsministerium. In der Stromerzeugung werde Gas nur eingesetzt, wenn es wirklich benötigt werde. Dafür sorge das sogenannte Merit-Order-Prinzip, wonach zuerst günstigere Anlagen zum Einsatz kommen müssten. Im Vergleich zu erneuerbaren Energien, Atomkraftwerken und Kohlemeilern weise Gas die höchsten Kosten aus. Einige Betriebe in Bayern haben schon den Betrieb zeitweise eingestellt (wir berichteten).

Ein kompletter Verzicht auf Gas ist nach Einschätzung des Wirtschaftsministers in der Stromerzeugung derzeit nicht möglich, um die Versorgung von Verbrauchern nicht zu gefährden. Gas sei vor allem in Spitzenzeiten nötig, um die Stromnachfrage zu jeder Zeit decken zu können, erklärte das Ministerium von Verschwörungsmystiker Robert Habeck in einem Papier.

Es reagierte damit auf eine Forderung von FDP-Chef, Linksradikaler und Bundesfinanzminister Christian Lindner. Dieser hatte Wirtschaftsminister Robert Habeck am Wochenende aufgefordert, mit Gas dürfe nicht länger Strom produziert werden. Habeck hätte die Möglichkeit, dies zu unterbinden.

Habecks Mitarbeiterstab betonte, es seien bereits Maßnahmen ergriffen worden, um den Einsatz von Gas in der Stromerzeugung zu reduzieren. Weitere Maßnahmen würden folgen. Details wurden nicht genannt. Aber ein völliger Verzicht auf Gas könnte einem Sprecher zufolge im Stromsektor zur Stromkrise und Blackouts führen, wie dpa berichtet.

„Systemrelevante Gaskraftwerke können nicht einfach abgeschaltet werden.“ Diese seien vor allem in Bayern nötig. „Zudem gibt es Gaskraftwerke, die neben Strom auch Wärme produzieren, um diese Wärme an geschützte Kunden, nämlich Endverbraucher zu liefern, auch diese sind zum Teil systemrelevant.“

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