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Wenn etwas „angepasst“ wird, heißt das immer, dass etwas zu dem Nachteil der Menschen ausgelegt wird. Dies stellten nun auch Besitzer von sogenannten eAutos in München fest. Denn der Strom dafür unterliegt einem anderen Tarif als der für den Hausverbrauch. Aber auch hier wird jetzt die Preisschraube angesetzt.

80 %, so hoch soll die Erhöhung ausfallen. Bei AC-Wechselstrom-Ladestationen steigt der Preis pro Kilowattstunde von 38 auf 49 Cent, bei DC-Gleichstrom-Ladestationen aber von 38 auf 69 Cent.

Die aktuellen SWM-Ladekarten verlieren ab 1. April 2022 ihre Gültigkeit, bestehende Verträge werden dann gekündigt. Tipp: Wer schnell einen neuen Vertrag mit den neuen Konditionen bei den Stadtwerken abschließt, kann seine alte Karte behalten und weiter nutzen.

Wer zu spät kommt, den bestraft auch bei der Ausstellung einer neuen Karte ein Preisaufschlag: Kostete bisher eine Karte der SWM 5 Euro Bearbeitungsgebühr, so wird man ab 1. April 11,90 Euro für die gleiche Leistung zahlen müssen. Das gilt für Erst-, Zusatz- oder Ersatzkarten bei Verlust. Da scheint doch jemand richtig gut daran zu verdienen.

Aber „Schuld“ sind auch hier die Entwicklungen auf dem Energiemarkt, die von der Bundesregierung nicht bereinigt werden. Stattdessen äußerte man sich zu fachlichen Vorschlägen mit der Aussage, dass man nicht mit Rechtsextremisten spreche. Gemeint war ein ehemaliger Zeitsoldat und ehemaliges SPD-Mitglied.

Die Stadtwerke in München stehen damit aber nicht allein auf weiter Flur. Auch andere Versorger und Elektrobauer haben die Preise bereits erhöht. Diesbezüglich ganz vorn mit dabei: Tesla. Innerhalb von 10 Monaten wurden die Preise dort 5-mal „angepasst“.

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