Susanne FerschlSusanne Ferschl, MdB,, Die Linke, in den Räumen des Deutschen Bundestages. Copyright: Uwe Steinert / www.uwesteinert.de

„Leiharbeit ist Lohndumping. Sie bietet keine Sicherheit, degradiert Beschäftigte zu Arbeitsnomaden und spaltet Belegschaften. Leiharbeitsbeschäftigte müssen deshalb ab dem ersten Einsatztag im Betrieb den Stammbeschäftigten gleichgestellt werden“, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes, aus denen hervorgeht, dass der Bruttostundenverdienst von Leiharbeitenden um ein Viertel niedriger ist als in der Gesamtwirtschaft. Ferschl weiter:

„Leiharbeitsbeschäftigte arbeiten nicht nur überdurchschnittlich häufig im Niedriglohnbereich, sie waren in der Corona-Krise auch die ersten, denen gekündigt wurde. Seit Jahren ignoriert die Bundesregierung wissentlich den europarechtlichen Grundsatz ‚gleicher Lohn, für gleiche Arbeit‘. Umso wichtiger ist es, dass die beim Bundesarbeitsgericht anhängigen Equal-Pay-Klagen, die diese Woche verhandelt werden, erfolgreich sind. Wenn die Regierung nicht tätig wird, um Leiharbeit einzudämmen, braucht es eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes. Diese Form des Lohndumpings auf dem Rücken der Beschäftigten muss beendet werden. DIE LINKE will Leiharbeit kurzfristig streng regulieren. Wir fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit ab dem ersten Tag und einen Flexibilitätszuschlag für Leiharbeitsbeschäftigte. Da Leiharbeit das Gegenteil von guter Arbeit ist, muss sie langfristig zwingend verboten werden.“

DIE LINKE will Leiharbeit kurzfristig streng regulieren. Wir fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit ab dem ersten Tag und einen Flexibilitätszuschlag für Leiharbeitsbeschäftigte. Da Leiharbeit das Gegenteil von guter Arbeit ist, muss sie langfristig zwingend verboten werden.“

Newsletteranmeldung

Werbung

Artikel-Ende


Auf deine Mithilfe kommt es an!

Obwohl nur ein einziger Journalist mit der gelegentlichen Unterstützung zahlreicher ebenfalls freiberuflicher Kollegen und Ehrenamtler hat Stefan Raven News seit 2020 immer wieder Dinge aufgedeckt, die andere Medien erst später berichteten. Leider sehen es diese Medien nicht als angebracht an, den Erstberichterstatter (uns/mich) zu nennen, wie es im Journalismus Gang und Gebe ist. Einige haben uns sogar schon gelegentlich die Stories im wahrsten Sinne des Wortes geklaut. Das ist kein netter Umgang zwischen Kollegen.

Auf der anderen Seite werde ich auch immer wieder von politischen Extremisten angezeigt. Die Vorwürfe nennt man mir noch nicht einmal. Die Anzeigen stellen sich nach zwei Monaten von alleine ein. Es scheint hier vermutlich darum zu gehen, unliebsame Berichterstatter wegen ihrer hohen Trefferquote an Aufdeckungen einzuschüchtern. Funktioniert leider nicht, da weder ich, noch meine Kollegen uns jemals etwas zu schulden kommen lassen. Um ehrlich zu sein, motiviert uns dieses sogar noch, noch weiter zu bohren, noch mehr nachzuhaken und erst Recht über bestimmte Themen zu schreiben.

Diese Arbeit ist nur mit deiner Unterstützung möglich!

Helfe mit und stärke kritischen, unabhängigen Journalismus, der keine Rundfunkbeiträge oder Steuergelder bekommt, und keinen Milliardär als Finanzier hat. Als Journalist bin ich nur der Wahrheit und der Wissenschaft verpflichtet. Doch daher bin ich auch auf die freiwillige Unterstützung meiner Leser angewiesen.

Herzlichen Dank im voraus!

Per PayPal. 

Alternativ via Banküberweisung, IBAN: BE02 9741 0271 6040 BIC: PESOBEB1 (Kontoinhaber: Stefan Michels)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert