Susanne Ferschl

„Leiharbeit ist Lohndumping. Sie bietet keine Sicherheit, degradiert Beschäftigte zu Arbeitsnomaden und spaltet Belegschaften. Leiharbeitsbeschäftigte müssen deshalb ab dem ersten Einsatztag im Betrieb den Stammbeschäftigten gleichgestellt werden“, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes, aus denen hervorgeht, dass der Bruttostundenverdienst von Leiharbeitenden um ein Viertel niedriger ist als in der Gesamtwirtschaft. Ferschl weiter:

„Leiharbeitsbeschäftigte arbeiten nicht nur überdurchschnittlich häufig im Niedriglohnbereich, sie waren in der Corona-Krise auch die ersten, denen gekündigt wurde. Seit Jahren ignoriert die Bundesregierung wissentlich den europarechtlichen Grundsatz ‚gleicher Lohn, für gleiche Arbeit‘. Umso wichtiger ist es, dass die beim Bundesarbeitsgericht anhängigen Equal-Pay-Klagen, die diese Woche verhandelt werden, erfolgreich sind. Wenn die Regierung nicht tätig wird, um Leiharbeit einzudämmen, braucht es eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes. Diese Form des Lohndumpings auf dem Rücken der Beschäftigten muss beendet werden. DIE LINKE will Leiharbeit kurzfristig streng regulieren. Wir fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit ab dem ersten Tag und einen Flexibilitätszuschlag für Leiharbeitsbeschäftigte. Da Leiharbeit das Gegenteil von guter Arbeit ist, muss sie langfristig zwingend verboten werden.“

DIE LINKE will Leiharbeit kurzfristig streng regulieren. Wir fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit ab dem ersten Tag und einen Flexibilitätszuschlag für Leiharbeitsbeschäftigte. Da Leiharbeit das Gegenteil von guter Arbeit ist, muss sie langfristig zwingend verboten werden.“

Newsletteranmeldung

Werbung

Werbung

Das Wörterbuch der Lügenpresse
Das Wörterbuch der Lügenpresse

22,99 €

Versandkostenfrei in Europa, inkl. MwSt.

Verlag: Kopp Verlag

gebunden mit Schutzumschlag, 383 Seiten, durchgehend farbig illustriert

Warum eine ideologisch manipulierte Sprache unser Denken blockiert – und was wir dagegen tun können

Schluss mit der Sprachmanipulation durch die »Qualitätsmedien«! Der Bestsellerautor Thor Kunkel erklärt anhand von circa 300 teils illustrierten Beispielen, wie Begriffsumdeutungen den gesunden Menschenverstand ausschalten sollen.

Durch Sprachregelungen errichtet eine gleichgesinnte Obrigkeit aus Politikern und Journalisten immer neue moralische Denkblockaden, die eine kritische Auseinandersetzung mit den Realitäten verhindern sollen. Denn was nicht gedacht werden kann, kann auch nicht artikuliert werden.

Sprache als Werkzeug der Repression und Gedankenkontrolle

Die von den staatstragenden Medien vorangetriebene Infantilisierung der deutschen Sprache, einst eine der präzisesten Sprachen der Welt, hat inzwischen groteske Ausmaße erreicht. Ein Blick in die deutschen Gazetten zeigt: Sie quellen über von Worthülsen, Begriffsumdeutungen, halbwahren Floskeln, wohlfeilen Mustersätzen, linguistischen Simplifizierungen, Kampfbegriffen und ewig gleichen linkspädagogischen Argumentationsmustern, die das Denken der Menschen normieren, ja ausschalten sollen.

Man muss kein Linguist sein, um in diesem Gesinnungsdiktat, das erwachsenen Menschen verbieten will, so zu sprechen, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, eine volkspädagogische Erziehungsmaßnahme zu erkennen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert