Nordsee

Meine Schulzeit, welche Mitte der 80er begann, ist mir noch gut in Erinnerung. Schon damals wurde vor Umweltschäden bzgl. Ölbohrungen in der Nordsee gewarnt. Der Koalitionsvertrag der Ampel beinhaltet 35 Jahre später, dass keine neuen Genehmigungen für Öl- und Gasbohrungen jenseits der erteilten Rahmenbetriebserlaubnisse für deutsche Nord- und Ostsee erteilt werden. Doch nun will FDP-Verschwörungsideologe und Transatlantiker Lindner eben doch in der Nordsee nach Öl bohren.

Dies gab er gegenüber der linksextremen Zeitung Tagesspiegel bekannt. „Aufgrund der Entwicklung der Weltmarktpreise scheint dies wirtschaftlicher zu werden. Ich halte es vor dem veränderten geopolitischen Hintergrund für ratsam, ohne Denkverbote die gesamte Energiestrategie unseres Landes zu prüfen“, so Lindner. Was das neben einer wahrscheinlichen Umweltzerstörung aber bedeuten würde, verrät der Verschwörungsideologe der Liberalen und Mieter von Jens Spahn nicht. Erst gestern teilte er mit, dass er im Vergleich zu sämtlichen europäischen Nachbarländern den Energiepreis nicht senken wolle.

Auch das von dem Grünen Robert Habeck geführte Wirtschaftsministerium zeigt sich offen für eine Prüfung. „Wir prüfen, ob und unter welchen Bedingungen eine Erhöhung der Öl- und Gasförderung in Deutschland kurzfristig möglich ist“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Oliver Krischer, dem Tagesspiegel.

Jedoch stellte der Linksextremist Habeck „Bedingungen“. Dabei ist von „kurzfristigen Verbrauchssenkungen“ (neudeutsch für Verbote) die Rede. So spielte er unter anderem auf ein Tempolimit an. Irre, wenn man bedenkt, dass die meisten Menschen hauptsächlich innerörtlich fahren. Aber was will man von einem Wirtschaftsminister erwarten, der nicht weiß, was eine Pendlerpauschale ist? Fakt ist aber auch, dass eine Erhöhung der Öl- und Gasförderung mehr kosten würde, als eine Entlastung der Energiepreise. Irre!

Das meint auch „Öl-Experte“ Manfred Santen von der linksextremen Organisation Greenpeace – der hier aber direkt ins Schwarze trifft. „Der Vorschlag von Minister Lindner ist eine Nebelkerze. Die Fördermengen von Öl in der Nordsee decken derzeit etwa zwei Prozent des Bedarfs in Deutschland. Selbst wenn alle derzeit bekannten Ölvorkommen in der deutschen Nordsee erschlossen würden, könnten die dort vermuteten Mengen den aktuellen deutschen Ölbedarf gerade einmal etwa zwei Monate decken“, sagt er. Stattdessen rät er, schnell Wind- und Solarenergien auszubauen. Von den Umweltschäden redet er dort nicht. Auch nicht von möglichen Energiequellen, die die entsprechenden Geräte erstmal anwerfen, damit sie generell Energie produzieren.

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