Kino

Berlin: (hib/AW) – Die Linksfraktion fordert eine Reform des Filmförderungsgesetzes. In einem entsprechenden Antrag (19/27315) spricht sie sich unter anderem für eine einmalige Sonderabgabe der Streamdienste während der Corona-Pandemie aus, um die ökonomischen Auswirkungen auf die Film- und Kinobranche solidarisch auszugleichen. Das System der Projekt- und Referenzförderung soll zugunsten von Drehbuchautoren und Regisseuren ausgerichtet werden. Zudem sollen zu fördernde Filmprojekte auf geltende Tariflöhne und sozialversicherungsrechtliche Standards verpflichtet und eine Zielvorgabe zur geschlechtergerechten Filmförderung eingeführt werden. Ebenso sollen feste Regelungen zur Aufführung von barrierefreien Filmfassungen mit Untertiteln und Audiodeskriptionen in Kinos getroffen werden.

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