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Der Handelsverband HDE hat sich mit einem dramatischen Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt. In ihrem Schreiben fordern der Präsident Josef Sanktjohanser und Hauptgeschäftsführer Stefan Genth schnelle Hilfen für die Händler und kritisieren die mangelnde wirtschaftliche Unterstützung seitens der Bundesregierung. 50.000 Geschäfte und 250.000 Arbeitsplätze stehen nach Aussage des Verbandes vor dem Aus. Eine unvergleichliche Pleitewelle droht.

Dazu erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag Sebastian Münzenmaier:

„Der zwangsweise verhängte Lockdown muss sofort beendet werden. Unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln müssen es Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten den Händlern möglich machen, ihre Geschäfte wieder zu öffnen und Umsätze zu erzielen. Der Einzelhandel ist kein Corona-Hotspot und trägt in keinem hohen Verhältnis zu einer Ausbreitung des Infektionsgeschehens bei.

Die versprochenen wirtschaftlichen Hilfen aus der ‚Bazooka‘ von Olaf Scholz sind in der Realität ein Schuss in den Ofen. Dank überbordender Bürokratie und ungerechter Verteilung der Gelder dürften die Innenstädte bald zu wirtschaftlichen Corona-Wüsten werden. Diese ‚Krisenpolitik‘ bedeutet pure Existenzvernichtung.“

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