O2

Mitten in der Corona-Krise hält die Telefónica Germany GmbH & Co. OHG es offenbar für notwendig, ältere Damen anzurufen, die von einer geringen Rente leben und diesen eine nicht benötigte Partnerkarte aufzuschwatzen.

Am heutigen 29. Januar 2021 bekam meine 66 Jahre alte Mutter einen Anruf von Ihrem Telefonanbieter O2. Dort wurde ihr vor Aufzeichnung des Gesprächs mitgeteilt, dass Sie einen neuen Vertrag haben könnte und künftig nur noch die Hälfte würde zahlen brauchen. Es war die Rede von ihrem Festnetzanschluss. Als das Gespräch dann aufgezeichnet wurde las der Call-Center-Agent alles schnell vor und meine Mutter bejahte leider. Sie von dieser Thematik keine Ahnung und hatte sich erst nur gefreut, wurde danach dann aber doch skeptisch und hat mich kontaktiert.

Als ich mich dann via TeamViewer auf ihren Rechner schaltete und die Bestätigungs-eMail las, bemerkte ich sofort, dass dies nicht um ihren Festnetzanschluss ging, sondern um einen Mobilfunkanschluss, welchen Sie ja bereits ebenfalls hat. Ihr wurde dort die O2 Free S Partnerkarte mit 3 GB für 9,99 Euro monatlich, sowie einem Bereitstellungsentgelt von 19,99 Euro angedreht. Der Vertrag wurde natürlich umgehend mit einem Schreiben, welches ich meiner Mutter formulierte, widerrufen. Ein Strafantrag wurde gestellt. Bei einer telefonischen Beschwerde landete ich bei einer Call-Center-Agentin, die der deutschen Sprache leider nicht mächtig war. So formulierte ich die Beschwerde noch einmal schriftlich und ließ diesem unlauteren Telekommunikationsanbieter diese per Fax und Post zukommen. Stefan Raven News wird weiter von diesem Fall berichten.

Weiter mache ich persönlich den Vorsitzenden des Vorstandes, Markus Haas, für alles Weitere verantwortlich. Als “Firmenchef” hat dieser nun ein besonderes Auge auf diesen Fall zu richten.

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