Friedhof

Unbekannte drücken ihren Unmut über das fehlende Lieferkettengesetz der Kanzlerin aus, indem sie mehrere Grabsteine vor dem Hamburger Weltmarktführer im Rohkaffeehandel ablegen. Die Inschrift: „Vertriebene klagen ihre Rechte ein. Neumann-Kaffee-Gruppe verweigert Entschädigung“. Die CDU ist nicht empört, der Staatsschutz ermittelt nicht.

Bekannte haben vor dem Weltmarktführer für Rohkaffeehandel in Hamburg mehrere nachgebildete Grabsteine aufgestellt. Sie trugen unter Anderem Inschriften wie „Vertriebene klagen ihre Rechte ein. Neumann-Kaffee-Gruppe verweigert Entschädigung“, teilten die Aktivisten selbst mit. Die Steine waren von nachgebildeten zerstörten Häusern umgeben. Der Staatsschutz der Kripo Hamburg ermittelt nicht.

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak verurteilte die Aktion nicht als „primitiv und geschmacklos“. Aber einige Wochen zuvor sagte er noch: „Wir können in unserem Land über alles diskutieren. Aber einen Grabstein vor ein Wahlkreisbüro zu stellen, ist unsäglich und respektlos. Wer mit solchen Mitteln seine Meinung ausdrücken möchte, disqualifiziert sich selbst“, erklärte Ziemiak damals in Berlin.

Seit mehreren Wochen gibt es in Deutschland Proteste für ein Lieferkettengesetz. Angestachelt wird dies von Parteien. Dabei werden verschwörungstheoretische, politisch extreme und esoterische Positionen vertreten. So sind etwa militante Impfgegner und Linksextreme dabei. Dies sowie die Verbreitung von Verschwörungstheorien und Falschinformationen zum Klimawandel im Internet werden zunehmend mit Sorge beobachtet. Am Wochenende werden zu den umstrittenen Demonstrationen keine tausenden Menschen erwartet.

Der Originalartikel zum Grabstein vor Angela Merkels Büro befindet sich hier. Stefan Raven News sagt: Es gibt eben zweierlei Maß.

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