Susanne Ferschl

„Eine neue Studie des Kienbaum-Instituts zeigt, dass befristete Beschäftigungsangebote die Arbeitgeberattraktivität deutlich senken und Bewerber abschrecken. Die Befristungspraxis der Arbeitgeber verlagert dabei nicht nur ungerechtfertigt das unternehmerische Risiko auf die Beschäftigten, sie ist auch wirtschaftlich unsinnig. Wer Fachkräfte nur noch befristet anstellt, braucht sich über Fachkräftemangel nicht zu wundern und darf ihn schon gar nicht beklagen. Der Markt erweist sich abermals als schlechter Planer, wenn der kurzfristige Nutzen von Befristungen über das langfristige Ziel einer stabilen Beschäftigung gestellt wird“, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, die jüngst erschienene Studie des Kienbaum Institut @ ISM an der International School of Management. Ferschl weiter:

„Die Corona-Krise hat die Furcht vor Arbeitslosigkeit weiter geschürt. Darum ist Stabilität für Beschäftigte wichtiger denn je. Mit diesem Klima der Unsicherheit muss endlich Schluss sein! Das gilt insbesondere auch für die, die neu ins Berufsleben einsteigen. Deshalb fordert DIE LINKE schon seit Jahren, sachgrundlose Befristungen abzuschaffen. Gute Arbeit braucht Sicherheit und Planbarkeit – und keinen Dauerstress durch Zukunftssorgen.“

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Warum eine ideologisch manipulierte Sprache unser Denken blockiert – und was wir dagegen tun können

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