Stephan Thomae

Zu den Medienberichten, wonach die Schufa zukünftig Verbraucher auch anhand ihrer Kontoauszüge bewerten will, erklärt der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Stephan Thomae:

„Dass die Schufa Kontoauszüge der Verbraucher durchleuchten möchte, ist alarmierend. Für niedrigere Preise und mehr Möglichkeiten im Rechtsverkehr sollen die Bürger mit ihren Daten bezahlen. Es ist höchst zweifelhaft, ob die Pläne der Schufa überhaupt mit dem Datenschutzrecht vereinbar sind. Denn wenn Bürger am Ende nur durch die Einwilligung in diese Datenverarbeitung durch die Schufa einen Handy- oder Mietvertrag abschließen können, haben sie faktisch keine freie Wahl mehr. Wenn die Einwilligung nicht verweigert werden kann, ohne einen Nachteil in Kauf nehmen zu müssen, ist diese nicht freiwillig. Das ist Zwang mit Samthandschuhen. Auch ist unklar, ob alle Bürger die langfristigen Auswirkungen ihrer Einwilligung und welche Schlüsse die Schufa daraus zieht, abschätzen können. Die Datenschutzaufsichtsbehörden sind nun gefordert, Pflöcke einzurammen und der Datensammelwut der Schufa einen Riegel vorzuschieben. Sonst befinden wir uns schleichend auf dem Weg zum gläsernen Verbraucher.“

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Warum eine ideologisch manipulierte Sprache unser Denken blockiert – und was wir dagegen tun können

Schluss mit der Sprachmanipulation durch die »Qualitätsmedien«! Der Bestsellerautor Thor Kunkel erklärt anhand von circa 300 teils illustrierten Beispielen, wie Begriffsumdeutungen den gesunden Menschenverstand ausschalten sollen.

Durch Sprachregelungen errichtet eine gleichgesinnte Obrigkeit aus Politikern und Journalisten immer neue moralische Denkblockaden, die eine kritische Auseinandersetzung mit den Realitäten verhindern sollen. Denn was nicht gedacht werden kann, kann auch nicht artikuliert werden.

Sprache als Werkzeug der Repression und Gedankenkontrolle

Die von den staatstragenden Medien vorangetriebene Infantilisierung der deutschen Sprache, einst eine der präzisesten Sprachen der Welt, hat inzwischen groteske Ausmaße erreicht. Ein Blick in die deutschen Gazetten zeigt: Sie quellen über von Worthülsen, Begriffsumdeutungen, halbwahren Floskeln, wohlfeilen Mustersätzen, linguistischen Simplifizierungen, Kampfbegriffen und ewig gleichen linkspädagogischen Argumentationsmustern, die das Denken der Menschen normieren, ja ausschalten sollen.

Man muss kein Linguist sein, um in diesem Gesinnungsdiktat, das erwachsenen Menschen verbieten will, so zu sprechen, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, eine volkspädagogische Erziehungsmaßnahme zu erkennen.

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