Cem Özdemir

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) hatte gestern Abend einen kurzen Auftritt in den „tagesthemen“ der ARD. Dabei wiederholte er seine schon zuvor öfter geäußerten Aussagen, dass die Lebensmittelversorgung in Deutschland sichergestellt sei und der individuelle Fleischverzicht ein wichtiger Beitrag sei, um „Putin zu ärgern“. Von den dringend benötigten politischen Anpassungen an die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Agrarpolitik war erneut nichts zu hören.

Dazu äußert sich der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka, wie folgt:

„Ich fordere Herrn Özdemir umgehend zum Rücktritt auf. Er wird den drängenden Herausforderungen in der Agrarpolitik nicht gerecht, sondern betet weiter stur seine längst überholte ideologische NGO-Agenda runter. Er hat scheinbar von den realen Gegebenheiten und der guten fachlichen Praxis in der Landwirtschaft keine Ahnung.

Dabei besteht gerade in der Agrarpolitik jetzt ganz besonderer Handlungsbedarf. Die Existenzen von tausenden bäuerlichen Familienbetrieben stehen auf dem Spiel. Die heimischen Bauern benötigen dringend Unterstützung bei den stark gestiegenen Betriebsmittelkosten. Nach wie vor sind Düngemittel weltweit sehr knapp. Für ertragreiche Ernten im nächsten Jahr muss die Versorgung der Landwirtschaft mit Dünge- und Pflanzenschutzmitteln umgehend gewährleistet werden. Dazu kommt die Gefährdung unserer Lebensmittelversorgung bei einem russischen Gaslieferstopp und die stark steigenden Lebensmittelpreise in Deutschland. Es brennt an allen Ecken und Enden. Wir können uns keinen Minister leisten, der all diese Probleme ignoriert.“

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