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Berlin: (hib/STO) – Der Tod des ehemaligen Wirecard-Managers Christopher Reinhard Bauer ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung (19/25592) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/25032). Danach wurde Bauers Tod der Bundesregierung durch Übermittlung der philippinischen Sterbeurkunde an die deutsche Botschaft Manila offiziell bekannt.

Zur Frage, welche Informationen die Bundesregierung darüber besitzt, weshalb sich Bauer in Manila auf den Philippinen im Krankenhaus befand, verweist die Bundesregierung in ihrer Antwort darauf, dass Patienteninformationen der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen. Diese Schweigepflicht reiche über den Tod des Patienten hinaus und nur der Patient könne den Arzt von seiner Schweigepflicht befreien. Dieses Befreiungsrecht gelte seit jeher als höchstpersönliches und unvererbliches Recht des Patienten, so dass auch die Erben den Arzt nicht von der Schweigepflicht entbinden können. Ausnahmen seien denkbar, aber in einer Abwägung müsse das Informationsinteresse des Parlaments hier zurückstehen.

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