Steve Langer

Hamburg/Madrid (ots)Ganze 53 Prozent der Deutschen wissen nicht, ob ihre Bank Negativzinsen erhebt. Dies ergab eine repräsentative Umfrage der Direktbank Openbank im Oktober 2020 unter 2.047 Bundesbürgern ab 18 Jahren. 10 Prozent der Befragten wissen nicht einmal, was es mit den Negativzinsen auf sich hat. Nur 23 Prozent waren sich sicher, dass ihre Bank keine Negativzinsen erhebt.

Zwar deutet der jüngste Anstieg des in Aktien investierten Vermögens in Deutschland darauf hin, dass sich in der Corona-Pandemie offenbar mehr Menschen mit der Geldanlage in Wertpapieren, ETFs und Fonds befassen. Auf der Suche nach Auswegen, dem Null- bzw. Negativzinsen zu entgehen, legen laut Umfrage nur 11 Prozent in Wertpapieren wie Aktien oder Anleihen an, 8 Prozent setzen auf ETFs, 7 Prozent auf Investmentfonds.

„Der Aufwärtstrend bei der Geldanlage in Wertpapieren, ETFs und Fonds stimmt uns positiv. Wenn wir aber genauer hinschauen, ist in der Breite der Bevölkerung noch viel Potenzial vorhanden“, erklärt Steve Langer, Market Director bei der spanischen Openbank und verantwortlich für den deutschen Markt. „Zu viele Kunden lassen ihr Geld noch auf unattraktiven Konten und Sparbüchern liegen, anstatt über Sparpläne auf Aktien, ETFs und Fonds für das Alter vorzusorgen und Vermögen aufzubauen.“

Negativzinsen sind für jeden Vierten ein Grund zum Bankwechsel

Die Umfrage zeigt auch, dass Null- bzw. Negativzinsen Einfluss auf die Kundenbeziehung zu einer Bank haben können. Zwar zeigen sich 30 Prozent mit ihrer Bank so zufrieden, dass ein Bankwechsel für sie derzeit nicht in Frage kommt. Rund ein Viertel der Befragten wäre aber aufgrund von Negativzinsen bereit, die Bank zu wechseln, für 7 Prozent wären sogar schon Nullzinsen ein Grund.

Außerdem zeigt die Umfrage, dass Robo-Advisor in Deutschland 56 Prozent der Befragten noch kein Begriff sind. Mehr als jeder fünfte Befragte kann sich jedoch vorstellen, diese künftig für die Geldanlage zu nutzen, bzw. plant das bereits ein.

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH im Auftrag der Openbank, an der 2.047 Personen zwischen dem 16. und 19. Oktober 2020 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

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