Hunger

Die Inflations-Rate in der Bundesrepublik betrug im Mai 2022 rekordverdächtige 7,9 Prozent, im Euro-Raum sogar 8,1 Prozent. Immer mehr Bürger geraten in existenzielle Nöte, lassen Mahlzeiten ausfallen, streichen Aktivitäten, die sie bisher für ganz selbstverständlich gehalten haben. Und dabei ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht, der Winter dürfte für viele auch mit „Frieren“ verbunden sein.

Aus Politik und Europäischer Zentralbank (EZB) kommen zumeist Äußerungen, die die nunmehr galoppierende Inflation quasi als völlig überraschendes Naturereignis definieren wollen, mit Begründungen wie „Corona“, „Ukraine-Krieg“ oder „Klima-Wandel“. Dabei ist die Inflation zum großen Teil eben nicht vom Himmel gefallen, sondern hausgemacht. Das sieht man sehr schön an der Mai-Inflationsrate für die Schweiz. Diese ist zwar mit 2,9 Prozent auch vergleichsweise hoch, das existenzgefährdende Niveau wie hierzulande erreicht sie aber nicht.

Nach Ansicht der Bayernpartei wollen sich die EZB, sowie die Politik, die dem Treiben zugesehen hat, aus der Verantwortung stehlen. Denn die Aufgabe der EZB war und ist ausschließlich die Preisstabilität. Das verantwortungslose Fluten der Märkt mit billigem und billigstem Geld, die monetäre Staatsfinanzierung und dergleichen mehr gehören jedenfalls nicht dazu. Und doch ist genau das geschehen.

Der Landesvorsitzende der Bayernpartei, Florian Weber, will, dass endlich Lehren gezogen werden: „Mir persönlich gefällt der Ausdruck „Inflation“ nicht. Man sollte das Kind beim Namen nennen, „Enteignung“ trifft es eher. Das nun gerade sie sozial Schwächeren die Folgen der verfehlten Politik der vergangenen Jahrzehnte tragen müssen, ist ein Skandal. Es zeigt sich erneut, dass es zum soliden Wirtschaften keine Alternative gibt, da helfen dann auch keine verpuffenden Tankrabatte.

Und am Beispiel der Schweiz zeigt sich erneut, dass subsidiäre Lösungen, von mir aus auch kleinteilige Lösungen, die echt nachhaltigen sind. Die Schweiz hat sich eben keiner supranationalen Organisation, wie der EZB, ausgeliefert, sondern betreibt – zumindest im Großen und Ganzen – eine Politik für die eigenen Leute. Genau das wünschen wir uns für Bayern auch.“

Während die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Mai 2022 um 7,9 Prozent gestiegen sind, betrug die Preissteigerung für Lebensmittelpreise im Mai 2022 ganze 11,1 Prozent. Die Erzeugerpreise für Lebensmittel stiegen gar um 39,9 Prozent (Stand April 2022). Indessen beträgt die Inflationsrate in der Schweiz im Mai 2022 lediglich 2,9 Prozent.

Dazu sagt der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer:

„Die Inflation bei Lebensmitteln ist in Deutschland besorgniserregend hoch. Dabei ist hier das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Wenn jetzt auch die Erzeugerpreise um fast 40 Prozent steigen, wird dies früher oder später an die Verbraucher weitergereicht. Der tägliche Einkauf wird dann für viele Deutsche zum Luxus.

Den faulen Ausreden der Regierung sollten wir dabei nicht trauen. Schuld an den explodierenden Preisen ist nämlich nicht der Ukraine-Krieg oder die Störung der Lieferketten. Schuld ist in allererster Linie die unverantwortliche Geldschwemme der Europäischen Zentralbank. Ein Blick in die Schweiz zeigt, dass Inflation keine Naturgewalt ist, die über Nacht hereinbricht. Während die Schweizer Notenbank das Land mit sicherer Hand und niedriger Inflation durch unsichere Zeiten steuert, kümmert sich die EZB nicht um die laut EU-Verträgen zentrale Preisstabilität, sondern um das Klima in 30 Jahren und die Finanzierung der südeuropäischen Peripherie.

Hans Werner Sinn
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Die AfD-Fraktion im Bundestag fordert daher in aller Dringlichkeit ein Umsteuern der EZB-Politik. Die geldpolitischen Instrumente müssen zur Erhaltung der Preisstabilität angewendet werden und nicht zur Verwirklichung von Frau Lagardes Wunschträumen. Es muss endlich Schluss sein mit Gelddrucken und Staatsfinanzierung. Im Inland ist der Teuerung mit einer vorübergehende Aussetzung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel zu begegnen, damit die Menschen wenigstens im Supermarkt vor der Teuerung geschützt sind. Außerdem muss den Bürgern mehr Netto vom Brutto in der Tasche verbleiben. Deshalb ist eine deutliche Anhebung des steuerlichen Grundfreibetrages jetzt das Gebot der Stunde.“

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir rechnet mit weiter steigenden Lebensmittelpreisen in Deutschland. Grund dafür seien insbesondere die teuren Energiekosten, die von der Lebensmittelindustrie erst nach und nach an die Kunden weitergereicht würden. Dabei haben viele Experten bereits vor dem Ukrainekrieg davor gewarnt, dass die explodierenden Energiekosten noch in diesem Jahr Preisschocks bei Lebensmitteln auslösen könnten. Dazu äußert sich der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka, wie folgt:

„Wie viele andere Experten auch, haben wir bereits lange vor dem Ukrainekrieg vor drastischen Lebensmittelpreissteigerungen gewarnt. Leider hat die Bundesregierung alle unsere Warnungen in den Wind geschlagen. Jetzt müssen erneut die Bürger die Folgen dieses Nichthandelns ausbaden. Zu den Kostenexplosionen kam es bereits lange vor dem völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine und war so auch politisch gewollt. Angesichts der breiten Wohlstandsverluste sollte die Bundesregierung sich jedoch eingestehen, dass ihre Energiewende auf ganzer Linie gescheitert ist und sofort beendet werden muss. Wir brauchen in Deutschland eine günstige und sichere Energieversorgung. Außerdem benötigen Bürger und Unternehmen umfangreiche Entlastungen, um die gestiegenen Kosten kompensieren zu können. Unsere dementsprechenden Lösungen liegen dem Deutschen Bundestag bereits seit Wochen und Monaten vor und wurden bislang leider immer abgelehnt!“

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Ein Gedanke zu „Warum Deutsche Mahlzeiten streichen müssen und andere Länder es richtig machen“
  1. Teure Energiekosten? Der Ukraine-Krieg? Corona?
    Ich denke, das ist alles geplant und umgesetzt. Wenn nun die Politiker sagen, sie wollten uns schützen, sollte jeder daran denken, wer der Verursacher ist.
    Özdemir hat doch gesagt, wir sollten mit weniger Kalorien auskommen. Redet der mann von Hunger? Die Landwirte haben protestiert und gefordert, nun mehr Nahrungsmittel zu produzieren und Herr Özdemir hat widersprochen.
    Die Süddeutsche hat schon vor mehr als drei Jahren gleich mehrmals die Zukunftsnahrung vorgestellt: Maden, Insekten und Heuschrecken.
    Holodomor geplant? Man deute die Zeichen.
    PS. Wenn sich mein Pessimismus bewahrheiten sollte, überlege mal jeder, was dann in einem multikulturellen Staat wie Deutschland passieren könnte, Stichwort Kampf um Nahrung.

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