Käfighaltung

Wenn man sich Eier kauft, dann hat man meistens die Wahl zwischen Boden- und Freilandhaltung oder Bio-Eiern. Käfighaltung findet man fast gar nicht mehr, doch greift man oft unwissend immer wieder auf diese zurück. Und auch bei Bio-Eiern handelt es sich um Produkte aus riesigen Legefarmen.

Wir alle kennen sicherlich aus dem Fernsehen oder dem Internet Bilder von kranken Hühnern mit Geschwüren und Federausfall zusammengepfercht mit Tausenden Leidensgenossen in kleinen Legekäfigen. Nach EU-Recht dürfen Legehennen noch bis 2025 in solchen Käfigen gehalten werden. Doch da die Bilder immer weiter in die Köpfe der Menschen gerieten und Eier hier eine besondere Form des Protestes gegen qualvolle Massentierhaltung darstellen zu scheinen, findet man im Supermarkt oder Discounter kaum noch Eier aus Käfighaltung. Denn gemäß einer EU-Verordnung müssen Eier seit 2004 gekennzeichnet sein. Der Endkunde muss wissen, ob er Eier aus Biohaltung oder Boden- oder Freilandhaltung kauft.

Käfighaltung findet man daher kaum noch. Dabei dürfen die Betreiber doch noch bis 2025 Hühner in sogenannten ausgestalteten Käfigen halten. 0,075 qm Fläche pro Huhn, ein Legenest, Einstreu und Sitzstangen. Sind diese wirklich schon alle abgeschafft? Nein, sind sie nicht. Denn die Eier aus Käfighaltung werden dahinverkauft, wo es niemanden stört, nämlich in die Lebensmittelindustrie. So werden die Eier, die aus Kostengründen dort bevorzugt werden, doch noch in den Handel gebracht und landen auf dem Teller des Endverbrauchers – auch desjenigen, der sonst viel Wert auf den Kauf von Bioeiern legt.

Aber auch Bio ist nicht unbedingt gut. So steht in der Verordnung der EU, dass pro Stallabschnitt mit einer bestimmten Größe 3.000 Hennen gehalten werden dürfen. So liegen in riesigen Legefarmen dann mal schnell fünf bis zehn Stallabschnitte aneinander. Die Außengehege werden laut Recherchen von Tierschützern und Journalisten kaum von den Tieren genutzt, sie halten sich meist nur in Stallnähe auf, da sie auf den Freiflächen keinen Schutz durch Büsche und Bäume haben. Bio ist wirklich etwas Anderes. Und ein wirklicher Fortschritt ist durch solche Scheinverordnungen nicht zu sehen.

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