Windkraft

Berlin: (hib/PEZ) – Der Neubau von Windkraftanlagen ist 2020 auf niedrigem Niveau geblieben. Wie die Bundesregierung in der Antwort (19/25955) auf eine Kleine Anfrage (19/25399) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erklärt, kamen 2020 insgesamt 374 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1.262,6 Megawatt hinzu. Mit Abstand am meisten wurden in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg errichtet, während in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen kein Windrad gebaut wurde.

Den Angaben zufolge war der Neubau 2019 eingebrochen. Damals wurden insgesamt 282 neue Anlagen gebaut. Im Jahr davor waren es fast drei Mal so viele, im Jahr 2017 mehr als sechs Mal so viele. In Berlin, Bremen und Hamburg wurde 2019 kein einziges Windrad errichtet, in Flächenländern wie dem Saarland, Hessen oder Sachsen lag die Zahl im niedrigen einstelligen Bereich. Insgesamt standen den Angaben zufolge Ende 2019 etwa 29.500 Windenergieanlagen in Deutschland.

Gründe für den Rückgang sieht die Bundesregierung in „Vorzieheffekten in den Jahren 2016 und 2017 durch die Umstellung von der Festvergütung zur verpflichtenden Ausschreibung ab 2017“, mangelnder Akzeptanz vor Ort und etwa der Flächenkonkurrenz mit Belangen der zivilen und militärischen Luftfahrt.

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