Kartoffel

Immer wieder sind Lebensmittel mit besonderen Eigenschaften im Supermarkt zu finden, die eine besondere Rolle für eine bestimmte Ernährungsform und/oder unsere Gesundheit spielen sollen. So bietet jetzt auch Kaufland eine Kartoffel mit weniger Kohlenhydraten an. Wir fragten nach, ob in Bezugnahme auf die aktuellen Forschungen im Bereich Epigenetik in den letzten 10 Jahren der gesundheitliche Schaden der Kunden für den Supermarkt egal seien. Die Antwort zeigte uns, dass man die Fragestellung wohl gar nicht verstanden hat.

Foto: Kaufland

Weizen ist ein gutes Beispiel. Ursprünglich war das Getreide ungefähr mannshoch. Doch dies führte dazu, dass dieser bei starkem Regen oder Sturm umknickte. So wurde der Weizen entsprechend gezüchtet, dass er heute nur noch knapp hüfthoch ist und vollere Ähren hat. Dies führt unter anderem bei vielen Menschen zu einer Glutenunverträglichkeit oder andere Erkrankungen.

Wie Forscher in den letzten zehn Jahren herausgefunden haben, schaden unserem Körper nicht nur chemische Zusatzstoffe, sondern unser Organismus benötigt die Lebensmittel auch so, wie die Natur sie für uns vorgesehen hat. So ist in den Genen der Code für uns hinterlegt, doch dieser muss gelesen werden. Damit beschäftigt sich die Epigenetik, die erst vor kurzen entdeckt wurde. Hierfür ist es erforderlich, dass wir Nahrungsmittel in ihrer naturbelassenen Form konsumieren. Dass wir das nicht taten und stattdessen viele chemische Zusätze in den Fertigprodukten konsumierten führte in den letzten 60 bis 70 Jahren zu zahlreichen Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Adipositas, Alzheimer, etc.

Während aufgeklärte Mediziner und engagierte Journalisten nun darum bemüht sind, die Menschen wieder zu gesunder Ernährung zurückzuführen, generierten Europlant und Kaufland eine Kartoffel, die weniger Kohlenhydrate enthält und wirbt damit, dass diese sich für LowCarb-Ernährung eigne. Wir haben der Pressestelle des Kaufhauses die wissenschaftliche Datenlage kurz geschildert und forderten eine Stellungnahme. Die Antwort lautete: „Für Verbraucher, die sich low carb ernähren möchten, stellt die Kartoffel „Linella“ eine gute Alternative dar. Für sie wurden verschiedene Sorten so weiterentwickelt, dass der Kohlenhydratanteil um knapp ein Drittel reduziert werden konnte. Selbstverständlich werden alle Sorten klassisch gezüchtet – also aus gentechnisch nicht veränderten Kreuzungspartnern und unter Verwendung konventioneller Methoden.“

Leider wird dort an keiner Stelle auf unseren Fragekomplex eingegangen. Kaufland wird diese Kartoffel vertreiben. Welchen Schaden diese verursachen wird, lässt sich bei einzelnen Lebensmitteln nicht sagen, auf Grundlage des aktuellen Forschungsstandes in der Epigenetik wissen wir nur, dass es Schaden anrichtet. Und so trägt ganz sicher auch die neue Kaufland-Kartoffel dazu bei. Was wir als Verbraucher tun können, ist dieses „Produkt“ nicht zu kaufen und andere Kunden aufzuklären.

Newsletteranmeldung


Werbung

Das wahre Gesicht des Dr. Fauci
Das wahre Gesicht des Dr. Fauci

29,99 €

Versandkostenfrei in Europa, inkl. MwSt.

»Dieses Buch ist Anthony Faucis schlimmster Albtraum!« Mikki Willis, Filmregisseur

Als Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) gibt Dr. Anthony Fauci jährlich 6,1 Milliarden Dollar an Steuergeldern für die wissenschaftliche Forschung aus. Das erlaubt ihm, die Themen, deren Inhalte und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Gesundheitsforschung auf der ganzen Welt zu diktieren. Fauci nutzt die ihm zur Verfügung stehende finanzielle Macht, um außergewöhnlichen Einfluss auf Krankenhäuser, Universitäten, Fachzeitschriften und Tausende einflussreicher Ärzte und Wissenschaftler auszuüben, deren Karrieren und Institutionen er ruinieren, fördern oder belohnen kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.