HerzHerz

München (ots)Nach den Erfahrungen aus den vergangenen Monaten der Corona-Pandemie warnt der Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK) Herzpatienten davor, in dem ab Mittwoch beginnenden harten Lockdown nicht mehr zum Arzt zu gehen oder bei Krankheitszeichen keinen Notarzt zu rufen. „Wir appellieren dringend an alle Herzkranken bei Bedarf zum Arzt zu gehen. Wir sind heute mit Schutzausrüstungen und Hygienekonzepten für die Versorgung bestens aufgestellt und können unsere Patienten sicher behandeln. Es gibt keinen Grund, wichtige Termine, sei es zur Therapie, zur Abklärung oder auch zur Vorsorge, abzusagen oder in den Januar zu verschieben“, sagt Dr. Norbert Smetak, Bundesvorsitzender des BNK.

Aus Angst vor Ansteckungen haben in den ersten Monaten der Corona-Pandemie viele Menschen Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte vermieden. Aufgrund mangelnder Schutzausrüstung mussten zudem viele Praxen ihren Betrieb deutlich einschränken oder gar schließen. Nach einer britischen Studie hat diese Gesamtsituation zu einem deutlichen Anstieg von kardiovaskulären Todesfällen geführt.

Besonders viele Herzinfarkte an Weihnachten und Silvester

Herzkranke sind in der derzeitigen Corona-Pandemie vielfach gefährdet. Sie gehören zur Risikogruppe für die Erkrankung selbst und sie sind bei einer Infektion von besonders schweren Krankheitsverläufen bedroht. „Das anstehende Weihnachtsfest und Silvester sind für Herzkranke leider auch besonders gefährdete Tage. Die Zahl der Herzinfarkte ist an den Feiertagen erfahrungsgemäß am höchsten. Umso wichtiger ist es daher, jetzt besonders achtsam und sorgsam mit der Gesundheit umzugehen, den Therapieplan gewissenhaft zu befolgen und bei Warnzeichen für ein kardiovaskuläres Ereignis einen Arzt zu kontaktieren“, warnt Smetak eindringlich.

Newsletteranmeldung

Werbung

Artikel-Ende


Auf deine Mithilfe kommt es an!

Obwohl nur ein einziger Journalist mit der gelegentlichen Unterstützung zahlreicher ebenfalls freiberuflicher Kollegen und Ehrenamtler hat Stefan Raven News seit 2020 immer wieder Dinge aufgedeckt, die andere Medien erst später berichteten. Leider sehen es diese Medien nicht als angebracht an, den Erstberichterstatter (uns/mich) zu nennen, wie es im Journalismus Gang und Gebe ist. Einige haben uns sogar schon gelegentlich die Stories im wahrsten Sinne des Wortes geklaut. Das ist kein netter Umgang zwischen Kollegen.

Auf der anderen Seite werde ich auch immer wieder von politischen Extremisten angezeigt. Die Vorwürfe nennt man mir noch nicht einmal. Die Anzeigen stellen sich nach zwei Monaten von alleine ein. Es scheint hier vermutlich darum zu gehen, unliebsame Berichterstatter wegen ihrer hohen Trefferquote an Aufdeckungen einzuschüchtern. Funktioniert leider nicht, da weder ich, noch meine Kollegen uns jemals etwas zu schulden kommen lassen. Um ehrlich zu sein, motiviert uns dieses sogar noch, noch weiter zu bohren, noch mehr nachzuhaken und erst Recht über bestimmte Themen zu schreiben.

Diese Arbeit ist nur mit deiner Unterstützung möglich!

Helfe mit und stärke kritischen, unabhängigen Journalismus, der keine Rundfunkbeiträge oder Steuergelder bekommt, und keinen Milliardär als Finanzier hat. Als Journalist bin ich nur der Wahrheit und der Wissenschaft verpflichtet. Doch daher bin ich auch auf die freiwillige Unterstützung meiner Leser angewiesen.

Herzlichen Dank im voraus!

Per PayPal. 

Alternativ via Banküberweisung, IBAN: BE02 9741 0271 6040 BIC: PESOBEB1 (Kontoinhaber: Stefan Michels)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert