Lachen

Gestern berichteten wir ausführlich darüber, dass Verschwörungsmystiker Lauterbach allen unter 60jährigen eine vierte Impfung empfiehlt. Doch im Vergleich zu seinem Vorgänger Jens Spahn, erhält dieser „Gesundheitsminister“ (der das Amt nur inne hat, weil sich erstmalig drei (sic!) Parteien zur Regierungsbildung zusammentun) reichlich Widerspruch. So auch von der Stiko. Und das zu Recht.

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, spricht sich gegen eine sofortige vierte Impfung für jüngere Menschen aus. Er kenne keine Daten, die einen solchen Ratschlag rechtfertigten, sagte er der „Welt am Sonntag“: „Ich halte es für schlecht, medizinische Empfehlungen unter dem Motto „Viel hilft viel“ auszusprechen.“ Das tun wir auch. Und erwiesener Weise handelte es sich in der Vergangenheit bei solchen Fällen immer um Lobbyismus.

Doch das macht Mertens zu keinem Heiligen. Denn er empfiehlt nach wie vor die vierte Impfung für Menschen ab 70 Jahren. Eine wissenschaftliche Datenlage gibt es für diese Empfehlung unserer Meinung nach auch nicht.

Bundestagspräsidentin und linksextreme Parteikollegin von Karl Lauterbach, Bärbel Bas, sprach sich ebenfalls gegen die verschwörungsideologischen Ansichten des „Ministers“ aus. Sie sehe sogar den Herbst gelassen entgegen.

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