Weltuntergang

Klimaaktivisten haben alle eines gemeinsam. Sie nerven klar denkende Menschen gehörig. Doch auch die Medien werden immer extremer, wenn es um die Verschwörungstheorie eines vermeintlich vom Menschen gemachten Klimawandels geht. Doch jetzt warnen linksextreme Zeitungen wie die Kleinstzeitung „Berliner Kurier“ nicht nur vor Hitzewellen in der Zukunft, welche sich dann nicht erfüllen, sondern nehmen offenbar derzeitige Temperaturen auch noch anders wahr.

Foto: Die Welt in den Augen von Meteorologe Dominik Jung

Die schlimmste Höllenwoche des Sommers sollte es diese Woche werden. Und zwar auch in Berlin, so der Kurier. Aktuell haben wir bei Sonnenschein 22 Grad zur Mittagsstunde in Berlin-Schöneberg. Davon findet man in der heutigen „Berichterstattung“ der Kleinstzeitung aber kein Wort mehr. Stattdessen ist die Rede davon, dass 2022 der trockenste Sommer seit 1881 ist. Eine Lüge.

Was heißt eine Lüge? Man kann fast schon von einer schizophrenen Wahrnehmung der Umwelt durch die Autoren des Textes ausgehen. Evtl. mag das in einigen Regionen Deutschlands zutreffend sein, in der großen Mehrheit ist es das aber bei weitem nicht. Möglicherweise im Südwesten und Niederrhein, die für ihre höheren Temperaturen bekannt sind? Da sei allerdings gesagt, dass selbst 2003 der Rhein tiefer stand als dieses Jahr und zwar deutlich. Und was Berlin angeht? Berlin gehört mit dem östlichen und südlichsten Brandenburg zur trockensten Region Deutschlands.

So nannte man auch schon im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nationen, welches bis 1806 bestand, diese Region die Streusandbüchse des Reiches. Ich selbst bin im Februar 2018 nach Berlin gezogen. Und mit Ausnahme eines Tages im Frühjahr und den 12. Juli hat es in dem Jahr bis Ende September kein einziges Mal geregnet. Dieses Jahr dagegen regnete es jedoch bisher seit Frühling jede Woche mindestens ein Mal. Manchmal kurz, gelegentlich auch döller.

Tja, und wo hat die Berliner Zeitung denn ihre „Empfindungen“ nun her? Aus Berlin, bzw. mit dem Blick zum Himmel und auf die Erde ganz sicherlich nicht. Im entsprechenden Artikel des verschwörungsmystischen Blattes taucht als „Referenz“ aber wieder der Name des Diplommeteorologen Dominik Jung auf. Offenbar scheint dieser Herr von einigen Institutionen für derartige Nachrichten bezahlt zu werden, denn mit seriöser Wissenschaft, Tatsachen und der mit bloßem Auge wahrnehmbaren Realität haben seine Äußerungen nichts zu tun. Und natürlich verweist der Verschwörungserzähler Jung am Ende des Artikels noch einmal darauf, dass es immer noch zu Temperaturen über 40 Grad kommen könne.

In gewisser Weise kann man den Zeitungen aber auch dankbar sein, denn durch solche haltlosen „Berichte“, die die Mehrheitsgesellschaft nur noch nerven, erhalten wir stetig und konstant immer weitere neue Leser. Trotzdem: Es nervt und ist unerträglich. Im Ausland ist man teilweise der Meinung, dass das das Denken der Deutschen sei. Dem ist jedoch in absoluter Mehrheit nicht so.

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